Hi AInauten,

Willkommen zum Deep-Dive für diese Woche.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon mit Claude, ChatGPT oder Lovable eine Website gebaut, die auf den ersten Blick perfekt aussah – nur um dann festzustellen, dass du für jede kleine Änderung wieder ins Prompting oder direkt in den Code musst?

Du willst nur die Button-Farbe ändern, einen Text anpassen oder ein Element verschieben, und plötzlich steckst du 15 Minuten in einer Iterationsschleife fest…

Oder noch schlimmer: Du schaust auf HTML/CSS-Code und hoffst, dass dein nächster Prompt nicht alles kaputt macht.

Genau hier kommt Onepage AI ins Spiel. Ein Tool, das wir bei verschiedenen Projekten schon seit Jahren nutzen und das jetzt ein massives AI-Update bekommen hat.

Die Idee: Die Geschwindigkeit von AI-Generierung mit der Flexibilität von No-Code-Editoren kombinieren. Klingt simpel, ist aber in der Praxis ziemlich selten gut umgesetzt.

Was dich in diesem Deep Dive erwartet

Letzte Woche hat Onepage die neuen AI-Features gelauncht. Wir haben das Tool intensiv durchgetestet, Limits ausgereizt, Websites gebaut und wollen dir in diesem Artikel unsere ehrlichen Erkenntnisse zeigen:

  1. Was funktioniert verdammt gut?

  2. Wo sind die Grenzen?

  3. Und für wen macht das Tool wirklich Sinn?

Du erfährst konkret:

  • Warum die Kombination aus AI-Generierung und No-Code-Editing der Game Changer ist (und warum reine Code-Generatoren für die meisten Nutzer unpraktisch bleiben)

  • Alle 7 neuen AI-Features im Detail – von kompletter Website-Generierung bis zum AI-Coding-Assistant

  • Echte Praxis-Beispiele aus unserem Test: Was haben wir gebaut, wie lange hat's gedauert, was hat genervt?

  • Reality Check: Kosten, Limits, technische Einschränkungen – ohne Marketing-Blabla

  • Für wen lohnt sich das Tool (Spoiler: Nicht für jeden …)

So ist der Post aufgebaut:

  1. Das Problem mit reinen AI-Code-Generatoren – Warum schnelle Generierung allein nicht reicht

  2. Die Philosophie hinter Onepage AI – Was macht No-Code + AI so mächtig?

  3. Die 7 Features im Praxis-Test – Von Seiten-Generierung bis Custom Code Assistant

  4. Reality Check: Limits & Kosten – Was das Tool nicht kann und was es kostet

  5. Für wen lohnt sich Onepage AI? – Unsere ehrliche Empfehlung

Wie immer haben wir auch ein ausführliches Schritt-für-Schritt-Video-Tutorial dazu erstellt.

Legen wir los!

So funktioniert es Schritt-für-Schritt (Video)

Wenn du keine Lust hast, den ganzen Post zu lesen, hier das Video mit Live-Walkthrough:

Das fundamentale Problem mit reinen AI-Code-Generatoren

Lass uns mit einem konkreten Beispiel starten. Claude Sonnet 4.5 ist gerade eines der besten (das beste?) Coding-Modelle der Welt. Du gibst einen Prompt ein – "Erstelle eine moderne Opt-in-Seite für meinen Newsletter in Lila" – und innerhalb von Sekunden hast du eine funktionale, hübsche Website. Der Code ist sauber, das Design modern, alles scheint perfekt.

Aber dann kommt die Realität:

  • Du willst den Button-Text von "Jetzt anmelden" zu "Newsletter abonnieren" ändern → Du musst zurück zu Claude

  • Die Überschrift soll etwas größer sein → Zurück zu Claude

  • Das Testimonial-Foto passt nicht → Zurück zu Claude

  • Du willst ein Element verschieben → Zurück zu Claude

  • Du willst die Seite publizieren → öhm … wie geht das genau?

Für jede kleine Änderung bist du wieder im Prompt-Editor. Und wenn du nicht aufpasst, überschreibt der nächste Output deine vorherige Änderung. Oder du versuchst es selbst direkt im Code – suchst die richtige Zeile, änderst vielleicht die Farbe - und hoffst, dass nichts kaputt geht.

Das ist nicht effizient. Nicht für dich, nicht für dein Team, nicht für Kunden.

Was wir aus der Praxis gelernt haben

Wir testen die ganze Zeit neue Tools & Workflows:

  1. Lovable/Replit/Claude Artifacts: Perfekt für schnelle Prototypen, aber sobald es um Feinschliff geht, wird's oft richtig zäh

  2. Klassische Website-Builder (Webflow, Wix etc.): Flexibel im Editor, aber langsam im Setup

  3. Vollständig entwickelte Custom-Lösungen: Maximum an Flexibilität, aber unverhältnismäßig teuer und wartungsintensiv

Keiner dieser Wege war optimal für den Alltag: Schnell coole Landingpages für Marketing-Kampagnen, Opt-in-Seiten für Newsletter, Funnel für Leadgenerierung bauen.

Genau die Dinge, die wir ständig brauchen und die zack-zack gehen müssen – aber trotzdem professionell aussehen und leicht anpassbar sein sollen.

Die No-Code + AI Synthese

Die zentrale Erkenntnis: Aktuell brauchen wir beides.

  • AI für Speed: Schnelle Generierung, intelligente Layouts, Content-Vorschläge

  • No-Code für Kontrolle: Drag & Drop, direkte Bearbeitung, keine Code-Abhängigkeit

Genau das verspricht Onepage AI.

Das Konzept: No-Code meets AI-Generation

Onepage ist kein neues Tool. Die Firma gibt's schon länger, kommt aus Deutschland und hat sich auf Marketing-Websites spezialisiert. Landingpages, Funnel, Opt-in-Formulare – alles Dinge, die im Marketing-Alltag ständig gebraucht werden.

Das Besondere: Sie haben schon immer Wert auf einfache Bedienung gelegt. Drag & Drop, visuelle Bearbeitung, kein Code nötig.

Mit dem AI-Update haben sie jetzt 7 neue Features gelauncht, die AI-Generierung in diesen No-Code-Editor integrieren. Die Philosophie dahinter: 90% der Arbeit macht die AI – die letzten 10% machst du selbst im Editor.

Warum ist das relevant?

Es löst damit das Produktivitätsproblem, das reine Code-Generatoren haben. Du startest nicht bei Null und musst alles selbst bauen. Aber du bist auch nicht gefangen in einem generierten Code-Block, den du als Nicht-Techie nicht anfassen kannst.

Stattdessen:

  1. AI generiert dir eine Website basierend auf deinem Prompt (Dauer: 30-60 Sekunden)

  2. Du optimierst im Editor: Texte anpassen, Farben ändern, Elemente verschieben – alles visuell, ohne Code

  3. AI assistiert weiter: Du kannst einzelne Abschnitte überarbeiten lassen, Layouts variieren, Content umschreiben

Das klingt simpel, ist aber in der Konsequenz ziemlich mächtig.

Die 7 Features im Detail – Unser Praxis-Test

Wir haben Onepage AI über mehrere Tage intensiv getestet. Nicht nur so nebenbei, sondern wirklich dutzende Websites gebaut, Features ausgereizt, Limits gefunden.

Hier sind unsere Erkenntnisse zu jedem einzelnen Feature.

Feature #1: Komplette Website-Generierung mit AI

Das Versprechen: Du gibst einen Prompt ein, wählst einen Design-Stil und kriegst eine fertige Website in unter einer Minute.

So funktioniert's:

  1. Du öffnest den AI-Assistenten

  2. Gibst deinen Prompt ein (z.B. "Erstelle eine Opt-in-Page für unseren AI-Newsletter mit Header, Über-Uns-Section, Testimonials und verlinkten Artikeln")

  3. Wählst einen der drei Design-Stile:

    • Modern: Minimalistisch, Startup-vibe, experimentell

    • Formal: Professionell, Trust-Building, konservativ

    • Direct: Marketing-Copy, Verkaufsseiten, konversionsorientiert

  4. Die AI denkt nach und erstellt einen Plan mit allen Abschnitten

  5. Du kannst Abschnitte entfernen, bevor generiert wird

  6. Nach 30-60 Sekunden: Fertige Website

Was uns beeindruckt hat:

Die Geschwindigkeit ist wirklich krass. Wir haben eine Opt-in-Seite mit 10 Abschnitten in ein paar Sekunden bekommen.

Nicht perfekt, aber zu 70-80% das, was wir wollten.

Pro-Tipp: Je mehr Kontext du im Prompt gibst, desto besser das Ergebnis. Statt "Erstelle eine Website für eine Agentur" besser: "Erstelle eine Website für eine Social-Media-Marketing-Agentur aus Köln, spezialisiert auf Restaurants und Cafés. Stil: Modern, Zielgruppe: Gastronomie-Inhaber 30-50 Jahre."

Was du direkt danach machst:

Die generierte Seite ist nie perfekt. Geht ja auch nicht, die AI kann deine Gedanken nicht lesen.

Aber jetzt kommt der Game Changer: Du klickst dich durch die Elemente und passt sie an. Button-Text ändern? Ein Klick. Farbe anpassen? Dropdown-Menü. Element verschieben? Drag & Drop. Ohne Code, ohne neuen Prompt, ohne Stress.

Feature #2: Template-Remix mit AI

Das Versprechen: Du nimmst ein bestehendes Template, gibst einen Prompt ein und die AI adaptiert das Template für deinen Use Case.

Warum das smart ist:

Manchmal weißt du nicht genau, wie deine Seite aussehen soll. Oder du findest ein cooles Template – aber es ist für eine andere Branche designed. Früher musstest du das Template nehmen wie es ist. Jetzt kannst du es "remixen".

So funktioniert's:

  1. Du wählst ein Template aus der Onepage-Bibliothek (und die haben hunderte)

  2. Klickst auf "Remix mit AI"

  3. Gibst deinen Prompt ein (z.B. "Adaptiere dieses Restaurant-Template für eine Tech-Startup-Landingpage")

  4. Die AI behält die Struktur und das Layout des Templates, aber passt Content, Farben und Style an deinen Prompt an

Praxis-Erkenntnis:

Das ist besonders gut, wenn du schon eine grobe Vorstellung hast, wie die Seite strukturiert sein soll. Die Template-Bibliothek von Onepage hat wirklich viele gute Ausgangspunkte – und durch den Remix sparst du dir die komplette Neugestaltung.

Bonus: Du kannst auch deine eigenen Seiten als Template speichern und remixen. Mega nützlich für Agenturen, die mit vielen ähnlichen Kunden arbeiten. Einmal eine gute Struktur bauen, dann für jeden Kunden individuell anpassen lassen.

Feature #3: Einzelne Abschnitte mit AI erstellen

Das Versprechen: Du brauchst nicht immer eine komplette neue Seite. Manchmal willst du nur einen neuen Abschnitt hinzufügen – z.B. eine Testimonial-Section oder ein Pricing-Grid.

So funktioniert's:

  1. Du öffnest den AI-Assistenten

  2. Wählst "Abschnitt erstellen"

  3. Gibst deinen Prompt ein (z.B. "Erstelle eine Social-Proof-Section mit mindestens 5 Kundenstimmen, alle mit 5 Sternen")

  4. Wählst optional einen Abschnittstyp (Hero, Testimonial, Pricing etc.)

  5. Nach wenigen Sekunden: Fertiger Abschnitt

Unser Test:

Wir haben eine Testimonial-Section mit 5 Bewertungen in 12 Sekunden bekommen. Die Texte waren plausibel (natürlich Platzhalter), das Layout sauber. Wir haben den Abschnitt per Drag & Drop an die gewünschte Stelle gezogen und waren fertig.

Warum das praktisch ist:

Oft hast du schon eine bestehende Seite und willst nur ergänzen. Früher musstest du entweder ein passendes Element aus der Bibliothek suchen oder selbst bauen. Jetzt lässt du einfach die AI ran – spart massiv Zeit.

Feature #4: Layout-Alternativen für bestehende Abschnitte

Das Versprechen: Du hast einen Abschnitt, der grundsätzlich okay ist, aber du willst verschiedene alternative Layout-Varianten sehen.

So funktioniert's:

  1. Du markierst einen Abschnitt auf deiner Seite

  2. Klickst auf "Layout-Alternativen"

  3. Die AI generiert 3-4 verschiedene Design-Varianten dieses Abschnitts

  4. Du wählst die Variante, die dir gefällt und fügst sie mit einem Klick ein

Was wir gesehen haben:

Die Layout-Varianten waren tatsächlich unterschiedlich genug, um interessant zu sein. Mal mit Bildern, mal ohne, mal andere Anordnung der Elemente, mal andere Background-Styles. Nicht revolutionär, aber super praktisch für schnelles A/B-Testing oder wenn du visuell denkst und nicht genau weißt, was du willst.

Feature #5: Funnel-Generierung mit AI

Das Versprechen: Multi-Step-Funnel für Leadgenerierung, Recruiting oder Sales – komplett AI-generiert.

Wichtig: Wir konnten dieses Feature in unserem Test nicht vollständig ausprobieren, da es ein separates Add-on ist (kostet extra). Aber laut Onepage funktioniert es genauso wie die Seiten-Generierung – nur dass du eben einen mehrstufigen Funnel bekommst statt einer einzelnen Seite.

Warum das relevant ist:

Viele Marketing-Use-Cases brauchen mehr als eine Seite. Lead-Magnets, Quiz-Funnel, mehrstufige Opt-ins – all das ist mit einzelnen Landingpages schwer abzubilden. Wenn du viel mit Funnels arbeitest, könnte das Feature Gold wert sein.

Feature #6: Rechtschreibung, Grammatik & Übersetzung

Das Versprechen: Die AI überprüft deine komplette Seite auf Rechtschreib- und Grammatikfehler und kann sie in andere Sprachen übersetzen.

So funktioniert's:

  1. Du markierst einen Abschnitt oder wählst die ganze Seite

  2. Klickst auf "Rechtschreibung & Grammatik prüfen"

  3. Die AI geht durch alle Texte, findet Fehler und korrigiert sie direkt im Editor

  4. Für Übersetzungen: Gleiches Prinzip, nur dass die komplette Seite übersetzt wird

Unser Test:

Wir haben eine Seite mit absichtlichen Fehlern erstellt. Die AI hat 10 Änderungen erkannt und korrigiert – alles korrekt. Die Übersetzung (Deutsch → Englisch) war ebenfalls solide, wenn auch nicht perfekt für Marketing-Copy.

Warum das nützlich ist:

Klingt banal, ist aber in der Praxis extrem wertvoll. Kurz bevor du eine Seite live stellst, nochmal die Rechtschreibung checken – ohne manuell alles durchzulesen. Spart Zeit, verhindert peinliche Fehler.

Limitation: Die Übersetzung ist okay für funktionale Texte, aber nicht perfekt für Marketing-Copy. Für professionelle mehrsprachige Kampagnen würden wir trotzdem nochmal manuell drüberschauen.

Feature #7: AI Coding Assistant

Das Versprechen: Maximale Flexibilität durch Custom Code – aber mit AI-Unterstützung, sodass auch Nicht-Entwickler komplexe Elemente bauen können.

So funktioniert's:

  1. Du fügst ein "Custom Code Element" in deine Seite ein

  2. Öffnest den integrierten Code-Editor

  3. Klickst auf den "AI Assistant"-Button

  4. Gibst deinen Prompt ein (z.B. "Baue mir ein einfaches Taschenrechner-Widget")

  5. Die AI schreibt den Code (HTML/CSS/JS)

  6. Du iterierst, bis es passt

Unser Test:

Der erste Versuch unseres Taschenrechner-Widgets war okay, aber das Design hat nicht gepasst. Nach 2-3 Iterationen ("Mach das Design minimalistischer", "Füge eine Clear-Funktion hinzu") hatten wir einen funktionalen, gut aussehenden Taschenrechner – direkt auf der Website eingebettet.

Warum das mächtig ist:

Custom Code war bisher die Domäne von Entwicklern. Jetzt kann jeder komplexe Elemente bauen: Interaktive Rechner, Countdown-Timer, Custom Animations, API-Integrationen. Die AI macht es zugänglich.

Pro-Tipp: Dieser AI-Assistant ist ein echter Co-Pilot. Du kannst Feedback geben, iterieren, Änderungen verlangen. Das ist kein "One-Shot"-Generator, sondern ein Conversation-Loop – genau wie du es von Claude oder ChatGPT kennst.

Limitation: Du bist immer noch auf das beschränkt, was im Browser läuft. Backend-Logik, Datenbanken, komplexe Authentifizierung – das geht nicht out-of-the-box. Aber für Frontend-Anpassungen ist es sehr mächtig.

Der entscheidende Unterschied zu anderen AI-Website-Generatoren

Lass uns kurz zusammenfassen, warum Onepage AI sich von Tools wie Lovable, Replit Agent oder Claude Artifacts unterscheidet:

Reine Code-Generatoren (Claude, Lovable, Replit):

  • Blitzschnelle Generierung

  • Maximale Flexibilität

  • Problem: Jede Änderung erfordert Prompting oder direktes Coding

Klassische No-Code-Builder (Webflow, Wix):

  • Volle Kontrolle im Editor

  • Drag & Drop, visuell

  • Problem: Langsamer Setup, viel manuelle Arbeit

Onepage AI:

  • Schnelle AI-Generierung für 70% der Arbeit

  • No-Code-Editor für die letzten 30% Feinschliff

  • Sweet Spot: Geschwindigkeit + Kontrolle

In der Praxis bedeutet das: Wir bauen eine professionelle Landingpage in 5-10 Minuten – inklusive Feintuning.

Reality Check: Was Onepage AI nicht kann

Kommen wir zu den Limits. Kein Tool ist perfekt, und Onepage AI hat definitiv Schwächen. Ehrlichkeit ist wichtig, also hier die Nachteile:

1. Design-Freiheit ist begrenzt

Onepage ist ein No-Code-Builder mit vordefinierten Elementen und Design-Patterns. Das bedeutet: Du bist immer noch an die visuelle Sprache von Onepage gebunden.

Konkret:

  • Du arbeitest mit den Bausteinen, die Onepage dir gibt

  • Keine komplett wilden, experimentellen Designs

  • Button-Animationen, crazy Scroll-Effects, 3D-Elemente – schwierig bis unmöglich (außer über Custom Code)

Für wen ist das ein Problem?

Wenn du als Designer oder Agentur für jeden Kunden ein komplett individuelles, kreatives Design brauchst, wirst du hier eingeschränkt sein. Wenn du aber Marketing-Seiten brauchst, die professionell aussehen und gut konvertieren, ist das völlig ausreichend.

2. Lange, komplexe Prompts funktionieren nicht gut

Die AI von Onepage kann nicht mit riesigen, detailreichen Prompts umgehen. Wenn du 500 Wörter Kontext reinhaust, wird das Ergebnis schlechter, nicht besser.

Besser: Mehrere kürzere Prompts, iteratives Arbeiten. Erst die Struktur generieren lassen, dann einzelne Abschnitte verfeinern.

3. Prompt-Qualität ist entscheidend

Wie bei allen AI-Tools gilt: “Garbage in, garbage out”. Ein vager Prompt wie "Erstelle eine Website für meine Firma" bringt generisches Zeug. Ein präziser Prompt mit Kontext, Zielgruppe, Tonalität – das bringt gute Ergebnisse.

Lernkurve: Du musst lernen, wie du für Onepage AI promptest. Das ist anders als für Claude oder ChatGPT, weil das Tool fokussiert ist auf Website-Struktur und Marketing-Copy.

4. Kosten addieren sich

Onepage ist nicht das günstigste Tool, wenn du alle Features willst. Schauen wir uns die Preise an:

Kostentabelle (Stand unseres Tests):

  • Free: 1 Website, 3 Seiten, begrenzte Features (für Testing okay, nicht für Production)

  • Essential (20€/Monat): 5 Websites, unlimitierte Seiten, grundlegende Features

  • Professional (70€/Monat): Unlimitierte Websites, alle Features außer Funnels

  • AI-Credits: Ab 30€/Monat für 1.000 AI-Credits (zusätzlich zur Basis-Lizenz)

  • Funnel & Quiz Add-on: 30€/Monat extra

Realistische Kostenrechnung für professionelle Nutzung:

  • Professional-Plan: 70€

  • AI-Credits: 30€

  • Funnel-Add-on: 30€

  • Total: ~130€/Monat

Das ist nicht wenig, besonders im Vergleich zu kostenlos nutzbaren Tools wie Claude oder Lovable.

Unsere Einschätzung: Wenn du das Tool regelmäßig nutzt (mehrere Landingpages pro Monat, Kundenarbeit, Marketing-Kampagnen), ist der Preis gerechtfertigt. Wenn du nur gelegentlich eine Seite brauchst, ist es zu teuer.

5. Backend-Limitierungen

Onepage ist ein Website-Builder, kein Full-Stack-Development-Tool. Das bedeutet:

  • Keine komplexen Backend-Logiken

  • Keine Datenbank-Integration (außer über Custom Code + externe APIs)

  • Keine User-Authentication-Systeme (Login/Signup-Flows etc.)

Wenn du sowas brauchst: Bleib bei Replit Agent, Lovable oder klassischer Entwicklung.

Für wen lohnt sich Onepage AI?

Nach intensivem Testing haben wir eine klare Meinung: Onepage AI ist nicht für jeden, aber für bestimmte Use Cases ist es verdammt gut.

Perfekt für:

1. Marketing-Agenturen & Freelancer

  • Du baust regelmäßig Landingpages, Opt-in-Seiten, Funnel für Kunden

  • Du brauchst schnelle Resultate, die professionell aussehen und responsive sind

  • Deine Kunden wollen die Seiten später selbst pflegen können (No-Code!)

2. Startup-Marketing-Teams

  • Ihr launcht oft neue Kampagnen, testet viel

  • Ihr habt kein Dev-Team, das euch bei jeder Landingpage helfen kann

  • Ihr wollt schnell iterieren (A/B-Tests, Varianten, Anpassungen)

  • Ihr wollt euch nicht mit der Technik rumschlagen

3. Solopreneure & Online-Business-Owner

  • Du verkaufst digitale Produkte, Kurse, Coaching

  • Du brauchst Sales-Pages, Opt-in-Funnels, Danke-Seiten

  • Du willst selbst Änderungen machen können, ohne Developer zu sein

4. Content Creators mit Tech-Affinität

  • Du baust Newsletter-Landingpages, Kurs-Funnels, Community-Seiten

  • Du willst mehr als WordPress, aber nicht full-on coden

  • Du schätzt die Balance zwischen AI-Speed und manueller Kontrolle

Nicht ideal für:

1. Designer mit hohen individuellen Ansprüchen

  • Wenn jede Website ein kreatives Unikat sein muss

  • Wenn du volle Design-Freiheit brauchst (dann: Custom Code oder Webflow)

2. Gelegenheitsnutzer

  • Wenn du nur 1-2x im Jahr eine Website brauchst

  • Der Preis lohnt sich nicht bei sporadischer Nutzung

3. Komplexe Web Apps

  • Wenn du mehr als Marketing-Seiten brauchst (Dashboards, SaaS-Apps, komplexe User-Flows)

  • Dann: Lovable, Replit Agent oder klassische Entwicklung

4. Pure Coding-Enthusiasten

  • Wenn du ohnehin perfekt coden kannst und volle Kontrolle haben willst

  • Dann: Bleib bei dem Tech-Stack, der für dich funktioniert

Unsere ehrliche Meinung nach dem Test

Wir nutzen Onepage AI jetzt aktiv bei mehreren Projekten. Nicht für alles, aber für viele Marketing-Use-Cases ist es unser Go-to-Tool geworden.

Was uns überzeugt hat:

  1. Die Geschwindigkeit: Von Prompt zu fertiger, anpassbarer Seite in unter 2 Minuten – das ist real, kein Marketing-Claim.

  2. Der Editor: No-Code-Editing funktioniert einfach. Jeder im Team kann die Seiten anpassen.

  3. Die Marketing-Fokussierung: Onepage kommt aus dem Marketing-Bereich, und das merkt man. Die Copy, die Layouts, die Templates – alles ist auf Conversion optimiert. Das rechnet sich real am Ende des Tages!

  4. Der AI Coding Assistant: Macht Custom-Elemente zugänglich, ohne dass man Entwickler sein muss.

Was uns nervt:

  1. Die Design-Limitierungen: Manchmal willst du einfach etwas Spezielles, und dann stößt du an Grenzen.

  2. Die Kosten: 130€/Monat sind nicht ohne. Lohnt sich nur bei regelmäßiger Nutzung.

  3. Prompt-Sensibilität: Lange Prompts funktionieren nicht gut, du musst den Workflow lernen.

Bottom Line:

Wenn du regelmäßig Marketing-Websites, Landingpages oder Funnel brauchst und nicht jedes Mal einen Developer involvieren willst, ist Onepage AI ein echter Produktivitäts-Boost. Es löst das Problem, das reine Code-Generatoren haben (schwierige Anpassbarkeit) und das Problem, das klassische No-Code-Builder haben (langsamer Setup).

Für uns ist es die Kombination aus Speed und Kontrolle, die überzeugt. Wir starten jetzt schneller, iterieren schneller und können Seiten an Kunden oder Werkstudenten übergeben, ohne dass die coden können müssen.

Aber: Es ist kein Universal-Tool. Für komplexe Web-Apps oder wenn du vollständige Design-Freiheit brauchst, gibt's bessere Optionen.

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