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👨🚀 Warum Echtheit 2026 beweisbar werden muss
PLUS: Wie du 2026 relevant bleibst (Spoiler: Nicht nur durch mehr AI-Skills)

Moin AInauten,
Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters.
Mittlerweile dürften die meisten AINAUTEN aus dem verdienten Urlaub zurück sein und das neue Jahr kann auch beruflich starten.
Heute geht es um wichtige Veränderungen im Bereich Social Media und Content - und was das für unsere Positionierung bedeutet. Und es geht um einen neuen Job und ein Framework für uns alle, mit dem wir auch in 2026 relevant bleiben.
Hier die Themen im Detail:
🎯 Warum Echtheit 2026 beweisbar werden muss
💡 Der heißeste Job 2026: AI-GTM-Engineer?
🚀 Wie du 2026 relevant bleibst (Spoiler: Nicht nur durch mehr AI-Skills)
Los geht's!
Diese Ausgabe wird dir präsentiert von:
🎯 Warum Echtheit 2026 beweisbar werden muss
Wir bekommen oft die Frage:
„Ihr predigt die ganze Zeit wie geil AI und Automation sind … warum schreibt ihr dann den Großteil eures Newsletters immer noch selbst?“
Faire Frage und unsere Antwort passt perfekt zum ersten Thema für heute.
Unsere Social Media Feeds sind voll mit AI-Content.
Wir trauen den Zahlen immer nicht so, deshalb sparen wir uns diese hier. Aber ein großer Prozentsatz der neuen Inhalte, die auf YouTube, Instagram und Co. hochgeladen werden, sind durch AI generiert.
In welchem Umbruch die Plattformen gerade sind, zeigt auch ein Post vom Head of Instagram, Adam Mosseri.

Dieser hat letzte Woche einen Essay gepostet, der es in sich hat: Die Feeds füllen sich mit AI-Content. Dadurch sterben sie. Authentizität wird zur knappen Ressource.
Seine Lösung? Die „Raw Aesthetic“, verwackelte Videos, unscharfe Fotos, nicht perfekte Schnappschüsse. Weil Perfektion jetzt billig ist und Imperfektion beweist, dass etwas echt ist.
Das Problem: AI kann auch „imperfekt“.
Jeder, der mal mit Nano Banana Pro oder Veo 3.1 experimentiert hat, weiß: Es ist nur eine Frage des Promptings, bis AI auch den „authentischen iPhone-Look“ draufhat.
Verwackelt? Kein Problem. Unscharfer Hintergrund? Easy. Konsistenter Charakter? Solved. Die unzähligen Deep-Fake Videos auf X & Co. zeigen das beeindruckend.
Der echte Trend: Proof of Humanity
Kommen wir aber jetzt zum Grund, warum wir noch extrem viel selbst machen (obwohl wir es super automatisieren könnten) und warum es sich für viele Unternehmen, Selbstständige und Freelancer lohnen dürfte, dasselbe zu tun.
Wir sehen es überall.
Reddit überholt in UK gerade TikTok, weil Menschen echte Gespräche suchen, nicht algorithmisch optimierte Clips. Gen Z flüchtet in Foren mit echten Diskussionen statt perfekt kuratierten Feeds.
Menschen suchen in vielen Bereichen Menschen.
Die Frage ist nicht mehr: Sieht das echt aus? Die Frage ist: Kann ich beweisen, dass ein Mensch dahinter steckt?
Und dafür braucht es mehr als Ästhetik:
1. Live-Formate
Q&As, Streams, Webinare, spontane Reaktionen. Noch extrem schwer zu faken in Echtzeit. Wer live Fragen beantwortet, beweist Menschlichkeit.
2. Community-Interaktion
Echte Gespräche in Kommentaren, persönliche DMs, aktive Discord-Server. Wobei hier AI schon komplett übernehmen kann, wenn man sie lässt…
3. Physische Präsenz
Events, Meetups, Workshops sind der ultimative Proof of Humanity! Nicht skalierbar und genau deshalb wertvoll.
4. Konsistenz über Zeit
Eine echte Person hat eine nachvollziehbare Geschichte. Jahre an Content, Entwicklung, Widersprüchen, Wachstum. Das ist schwer zu simulieren.
Irgendwann brauchen wir auch einen technischen Nachweis von „echten Inhalten“… Und wir glauben, 2026 könnte das Jahr sein, in dem es passieren wird.
Hier dürfte die Blockchain und Crypto-Welt extrem spannend werden. Weg von Shitcoins und Gezocke, hin zu Technologien, die Inhalte und Identitäten sicher belegen.
Falls dich das Thema interessiert, schau dir das Interview von Kevin Rose an. Er ist einer der smartesten Tech-Unternehmer und hat das Social Network Digg mithilfe von Technologien wie ZKP (Zero-Knowledge-Proof) gerade umbaut, um genau das zu gewährleisten.
Unser Take: Mix mit dem besten aus beiden Welten
Die Creator und Unternehmen, die 2026 gewinnen, werden nicht die sein, die am besten „echt aussehen“. Es werden die sein, die beweisen können, dass echte Menschen dahinterstecken.
Gleichzeitig gibt es absolut großartigen AI-Content, den wir unbedingt sehen wollen.
Unser Ansatz besteht aus zwei Säulen: Mehrwert & Authentizität
Wenn ein Content Mehrwert bietet, ist es uns vollkommen egal, ob er hauptsächlich mit AI generiert wurde.
Unsere Samstagsausgabe z.B. wird auch durch AI & Automation unterstützt. Wir sammeln über die Woche die spannendsten Themen und Links aus dem Netz. Dann lassen wir daraus eine passende Zusammenfassung erstellen und machen den finalen Feinschliff von Hand.

In unserer AI Automation Community lassen wir mit Absicht keine Bots zu. Wir interagieren selbst. Auch wenn das heißt, dass Leute mal auf eine Antwort warten müssen.
In Live Q&As sind wir persönlich da. Nicht irgendwelche Avatare. Vielleicht machen wir dieses Jahr sogar physische Meetups.
Unsere Kursvideos drehen wir selbst, ungeskriptet, live. Ohne fancy Setup und große Post Production etc.
Wir wollen auch die Menschen kennenlernen, die unsere AINAUTEN E-Mails lesen - und zeigen, wer wir sind und wie wir denken.
Klingt old school? Ist es auch. Und für uns fühlt es sich richtig an.
🔥 Der heißeste Job 2026: AI-GTM-Engineer?
Du arbeitest im Vertrieb, Marketing oder RevOps? Dann aufgepasst: Es gibt eine neue Rolle, die gerade die Go-to-Market-Welt (GTM) auf den Kopf stellt.
Der AI-GTM-Engineer.
Klingt fancy? Ist es auch.

Was ist das überhaupt?
Stell dir vor: Jemand, der nicht nur versteht, wie CRM, Automatisierung und Daten zusammenspielen, sondern der das Ganze mit AI auf ein völlig neues Level hebt.
Diese Leute bauen AI-Workflows, die deinem Sales-Team repetitive Aufgaben abnehmen.
Sie trainieren Teams, damit AI wirklich genutzt wird. Und sie verbinden Tools so clever miteinander, dass aus "wir experimentieren mal“ echte Ergebnisse werden.
Das kommt dir bekannt vor?
Ja, es ist ganz ähnlich dem generellen Profil eines AI-Automation-Engineers, über das wir schon oft geschrieben und mittlerweile auch mehrere Menschen in diese Rolle vermittelt haben.
Hier die Beispiel-Stellenbeschreibung.
Wir sehen mehr und mehr, dass sich innerhalb der AI-Automation-Engineers einzelne Spezialisierungen herausbilden.
So wie z. B. der AI-GTM-Engineer.
Im Wesentlichen geht es auch hier um AI Automation, aber eben stark fokussiert auf Marketing & Sales Teams.
Was machen die konkret?
🎯 Entwickeln maßgeschneiderte AI-Assistenten für verschiedene Rollen
🔥 Optimieren Chatbots, Reporting-Agents und Automatisierungen
💡 Trainieren Teams, damit AI-Adoption kein Buzzword bleibt
🚀 Identifizieren die Use Cases mit dem höchsten ROI
Und das Krasse: In 2026 werden diese Leute ganze „Flotten“ von AI-Workflows orchestrieren, die sich gegenseitig optimieren: Lead-Routing, E-Mail-Cadences, Buyer Journeys – alles dynamisch, alles in Echtzeit.
Ganz ehrlich: Diese Entwicklung zeigt mal wieder, dass AI allein nichts bringt. Der Unterschied zwischen "wir haben ChatGPT“ und "wir haben unseren Umsatz verdoppelt“ liegt in den Menschen, die AI strategisch einsetzen können.
RevOps hält den Motor am Laufen. AI-GTM-Engineers bauen ihn für Geschwindigkeit um. Unternehmen, die diese Rolle früh besetzen, werden einen krassen Vorsprung haben.
Ready, dein GTM-Team AI-fit zu machen?
Der Weg über AI-Automation-Engineers ist eine Möglichkeit. Du kannst aber auch auf starke Tools setzen, die dabei helfen, GTM Teams voll mit AI zu enablen.
HubSpot ist so ein Tool und zeigt dir in einem kostenlosen Webinar, wie du Marketing-, Sales- und Service-Teams in Rekordzeit AI-kompetent machst.
Ganz konkret in HubSpot als Tool. Mit Live-Demos zu AI-Agenten, dem neuen Loop-Framework und konkreten Anwendungsbeispielen für hybride Mensch + AI-Teams.
Trage dir den Termin für das kostenlose Live-Webinar ein:
📅 21. Januar 2025 | 10:00–11:00 Uhr
Ein perfekter Kick-Off fürs neue Jahr!
🚀 Wie du 2026 relevant bleibst (Spoiler: Nicht nur durch mehr AI-Skills)
Zum Schluss sind wir noch über ein Konzept von Ines Lee gestolpert, das gut zu den heutigen Themen passt: Wie können wir alle – du, ich, wir – relevant bleiben? Besonders beruflich?
Sie war Wirtschaftsprofessorin und hat später das Content-Team von Ali Abdaal geleitet.
Ihre These: Der Markt belohnt keine Credentials mehr. Er belohnt Relevanz. Und Relevanz ist ein bewegliches Ziel.
„Lern AI“ ist kein Karriereplan. Das ist eine Taktik. Und Taktiken verfallen schnell.
Das T-Shaped Modell
Ihre Lösung ist ein Konzept aus den 90ern, das gerade ein Comeback feiert: Der „T-Shaped Professional“.

Die Idee ist simpel:
Der vertikale Strich = tiefe Expertise in einem Bereich. Hier bist du richtig gut. Das ist dein Fundament. Zum Beispiel Content-Marketing.
Der horizontale Strich = breite über angrenzende Bereiche. Du verstehst genug von Design, Daten, Marketing, Tech, um die Punkte zu verbinden.
Warum ist das wichtig? AI automatisiert einzelne Tasks extrem gut. Aber AI kann (noch) nicht alles orchestrieren. Wer versteht, wie die Teile zusammenhängen, wird damit wertvoller - und nicht etwa weniger wertvoll!
Die zwei Fragen, die zählen
Statt zu fragen „Wird AI meinen Job ersetzen?“, frag lieber:
1. Ist das, was ich tue, knapp? Je mehr AI einen Task übernehmen kann, desto weniger ist deine Arbeit wert. Was AI nicht gut kann, wird wertvoller.
2. Macht das, was ich tue, AI nützlicher? Skills, die AI ergänzen: Prompten, Outputs bewerten, Workflows bauen, Ergebnisse interpretieren, werden wichtiger - nicht unwichtiger.
Das Ziel: Im Quadranten oben rechts landen. Knapp UND komplementär zu AI.

Was du konkret tun kannst
Ines schlägt fünf Moves vor, die wir gut finden:
Auditiere deinen Skill-Stack. Liste die 3-5 Kern-Tasks deines Jobs. Welchen könntest du am wenigsten alleine? Das ist deine erste Lücke.
Finde angrenzende Skills. Welche zwei Rollen brauchst du am meisten, übernimmst sie aber nicht selbst? Designer? Analyst? Das sind deine Erweiterungsziele.
Identifiziere einen „Menschen-Skill“. Konfliktlösung, Storytelling, Facilitation. Pick one.
Ein Skill pro Monat. Nicht meistern, nur verstehen. Die Sprache sprechen. Red Flags erkennen.
Anwenden. Nicht nur lesen. Sondern den nächsten Report umschreiben. Das nächste Meeting anders moderieren.
Unser Take: AI-GTM-Engineers gehört die Zukunft!
Das T-Shaped-Modell passt perfekt zu den zwei Themen von oben.
AI-GTM-Engineers? Sind T-Shaped. Tiefe in Automation, Breite über Sales, Marketing, Daten.
Proof of Humanity? Braucht die menschlichen Skills am horizontalen Strich. Empathie, Storytelling, echte Verbindung.
Die Frage für 2026 ist nicht nur: Wie viel AI kannst du?
Die Frage ist: WAS kannst du, das AI verstärkt – statt mit ihr zu konkurrieren?
Geschafft! Lange Ausgabe heute. Danke fürs Lesen.
Reto & Fabian von den AInauten
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