
AIHOY und happy Weekend, liebe AInauten!
Vielleicht hast du letzte Woche nicht alle spannenden News, Tools und Hacks rund um das Thema AI mitbekommen oder bist erst neu bei uns gelandet. Kein Grund zur Sorge!
Wir haben dir unsere Highlights der vergangenen Woche zusammengefasst:
Zum Abschluss gibt es noch die wichtigsten Quick News für dich. So hast du alle relevanten Entwicklungen mit einem Klick im Blick! Ready? Let’s go!
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DeepSeek V4 Flash bringt starke Agentenleistung in eine Preisklasse, in der sich echte Alltagstests praktisch ohne Risiko durchführen lassen. In unserem Vergleich erledigte das offene Modell klare Arbeitsaufträge schnell und zuverlässig, kostete dabei aber nur einen Bruchteil (!) von Claude Opus 5.
Die Grenze zeigte sich bei einer erfundenen Fachfrage: DeepSeek erklärte den Begriff überzeugend, statt ihn als Unsinn zu erkennen. Für Kundendaten empfehlen wir außerdem einen europäischen Hoster statt der chinesischen DeepSeek-API.
HeyGen verwandelt einen vorhandenen Artikel erstaunlich schnell in ein Gespräch zwischen zwei Avataren. Der Ablauf ist simpel, der Output wirkt aber noch sichtbar künstlich. Das Feature eignet sich gut, um ein Format schnell zu prototypisieren. Für einen starken Podcast fehlen ohne Nacharbeit Rhythmus, B-Roll und knackige Schnitte.
Higgsfields 95-minütiger AI-Film „Hell Grind“ ist solide, aber trotz hohem Budget kein Meisterwerk. Spannender als der Film selbst ist die komplette Offenlegung der Produktion: Briefing, Asset-Bibliothek, Shotlists und Prompts stehen öffentlich bereit.
Der größte praktische Wert steckt in drei wiederverwendbaren Skills für Videogenerierung, Bilder und Schauspiel. Sie zeigen, wie aus einer Idee ein konsistenter Produktionsprozess wird. Wir haben es mit dem neuen Seedance 2.5 Modell getestet. Fun!
Lindy, Viktor, Notion Agent und Grok Bot verkaufen nicht mehr nur Automationen, sondern einen „AI-Mitarbeiter“. Solche Systeme leben direkt in Slack oder Teams, lesen freigegebene Unternehmensdaten und sollen proaktiv Aufgaben übernehmen.
Viktor hat uns beim Onboarding positiv überrascht: Nach wenigen Minuten kannte der Agent unsere Website, Arbeitsrhythmus, Team und verbundene Tools, schlug selbst Aufgaben vor und begann mit der Umsetzung. Der eigentliche Vorsprung liegt weniger im Modell als in Onboarding, Firmenkontext und Proaktivität. Die Kehrseite: Dieser AI-Mitarbeiter liest alles, wozu er Zugang hat. Rechte und Datenschutz müssen deshalb geklärt sein.
Viele Teams schreiben mit AI schneller Mails oder fassen Meetings automatisch zusammen. Trotzdem bewegen sich Pipeline, Forecast und Umsatz kaum. Der Grund ist oft kein Modellproblem, sondern eine zersplitterte Tool-Landschaft: Jedes System spart lokal Zeit, aber niemand verbindet die Informationen zuverlässig.
Erst wenn Informationen aus Meetings, CRM und Projekten zusammenlaufen, wird aus Minutenersparnis ein besserer Geschäftsprozess. Die AI beschleunigt Aufgaben. Die saubere Systemlandschaft erzeugt den wirtschaftlichen Hebel. Und dieses Webinar zeigt dir, wie es geht.
Immer mehr Fragen landen direkt bei ChatGPT und Co. statt in Foren oder Suchmaschinen. Logo. Dadurch entsteht weniger neuer menschlicher Content, während gleichzeitig AI-generierte Inhalte das Netz fluten. Für Marken verschiebt sich Sichtbarkeit deshalb von klassischen Rankings zu überprüfbaren Signalen: klare Produktdaten, echte Erfahrungsberichte, konsistente Informationen und Quellen, die Modelle zuverlässig zitieren können. YouTube Shorts sind hier ein vielversprechender Kanal!
AI-News-Quickie: Die HAI-lights aus der Branche
AI never sleeps! Hier die wichtigsten News der letzten Tage.
🤖 OpenAI zieht Drive ein und merkt am Mac mit
ChatGPT holt Google Drive in die Library. Dateien lassen sich im Gespräch öffnen, über Ordner hinweg auswerten und mit Freigabe direkt aktualisieren.
OpenAI schaltet für GPT-5.6 Sol einen Ultrafast-Modus frei, der laut Anbieter bis zu 750 Token pro Sekunde und rund vierzehnfache Geschwindigkeit erreicht. Wer lange Antworten bestellt, kann ihnen jetzt beim Rennen zusehen.
ChatGPT findet in den USA jetzt freie Restauranttische über OpenTable, Resy und Yelp. Nach der Auswahl geht es zur Buchung beim jeweiligen Dienst.
Die API-Modelle gpt-5.2-chat-latest und gpt-5.3-chat-latest haben am 10. August ihr Abschaltdatum erreicht. Wer sie fest verdrahtet hat, darf jetzt suchen gehen.
OpenAI bremst die Veröffentlichung von Astra wegen Cyberfähigkeiten. Das Modell könnte eine kritische Schwelle erreicht haben und bekommt deshalb zusätzliche Sicherheitstests. Ein verschobener Launch ist hier ausnahmsweise die bessere Produktmeldung.
Mit GPT-5.6-Cyber öffnet OpenAI ein spezialisiertes Modell für genehmigte Sicherheitsforschung im erweiterten Daybreak-Red-Programm. Sie sind jetzt auch über Amazon Bedrock verfügbar.
ChatGPT Business bekommt Premium-Sitze für 125 Dollar im Monat mit fünffach höherer Nutzung.
💎 Google will aufholen
Google veröffentlicht Gemini 3.7 Flash als neues Arbeitstier für Coding und Agenten. Das Modell zielt auf hohe Leistung bei niedrigeren Kosten und kurzer Antwortzeit.
Die Gemini-App hat eine Milliarde monatlich aktive Nutzer erreicht und ist damit das vierzehnte Google-Produkt mit dieser Marke. ChatGPT meldete denselben Wert im Juni.
Gemini lässt sich jetzt mit deutlich mehr Diensten verbinden, darunter Granola, Otter.ai, Wix etc. Der Rollout läuft über die nächsten Wochen.
Google Ads und Analytics bekommen neue AI-Agenten, Übersichten und Benchmarks. Ask Advisor hilft direkt im Produkt, während Analytics Leistungsdaten zusammenfasst und Kampagnen mit anonymisierten Branchenwerten vergleicht.
Google DeepMind bringt Gebärdensprache als Text auf das Pixel 11. Das Modell soll American Sign Language in Gboard und Live Transcribe übersetzen.
Die Gemini-App lässt Nutzer bei AI-Bildern, Videos und Musik sichtbare Wasserzeichen ein- oder ausschalten. Unsichtbare Herkunftssignale bleiben davon unberührt.
🧠 Claude markiert, rechnet und räumt auf
Anthropic erklärt jetzt genauer, wie das unsichtbare Wasserzeichen in Claude-Texten funktioniert. Eine Prüf-API ist angekündigt, bei kurzen Texten bleibt der Nachweis allerdings wacklig.
Claude Code startet für Pro, Max und Team standardmäßig im Auto-Modus. In Anthropics Test wurden damit deutlich mehr untergeschobene gefährliche Befehle erkannt als bei menschlicher Klickroutine.
Das Claude-Seitenpanel in Chrome wird zur vollen Cowork-Sitzung und kann mit bestehenden Logins in Dashboards und Portalen arbeiten. Max und Team sind zuerst dran, Pro folgt.
Anthropic macht den Einführungspreis von Sonnet 5 dauerhaft: zwei Dollar pro Million Input-Token und zehn Dollar für den Output. Die angekündigte Erhöhung auf drei und fünfzehn Dollar ab September ist vom Tisch.
Claude Tag bekommt mehr Kontext aus Slack-Kanälen und soll dadurch besser entscheiden, wann es sich einmischt und wann es einfach mal still ist.
Anthropic veröffentlicht konkrete Tipps zum Tokenverbrauch in Claude Code. Weniger gigantische Sitzungen, klarere Aufgaben und bewusstes Kontextmanagement sparen mehr als der nächste magische Prompt.
Das alte Claude Workbench verschwindet am 17. August. Wer dort Prompts, Versionen oder Evals gespeichert hat, sollte die Daten vorher exportieren.
🦙 Meta, xAI und DeepSeek: offen, autonom, teurer
Meta stellt Muse Glimmer als offenes 30-Milliarden-Modell für Text, Bilder und Agentenaufgaben bereit. Es läuft sogar auf einer einzelnen Consumer-GPU und darf unter Apache 2.0 auch kommerziell eingesetzt werden.
Grok 4.6 ist erschienen und zielt mit stärkeren Langläufer-Agenten, visuellen Fähigkeiten und neuen API-Preisen direkt auf OpenAI und Anthropic. xAI ist damit schwerer als Randnotiz abzutun.
xAI startet Grok Bot als ständig verfügbaren Teamkollegen, der sich in Werkzeuge einloggt und fertige Arbeit zurückbringt. Noch Beta, aber vielversprechend.
DeepSeek V4-Pro ist allgemein verfügbar und bringt stärkere Agentenfunktionen, flexibles Reasoning und eine neue API-Preislogik.
Alibaba bringt Wan3.0 in Model Studio. Das neue Videomodell verarbeitet verschiedene Eingaben und soll Clips in rund 30 Sekunden erzeugen.
Z.ai veröffentlicht GLM-5.3, ein neues Coding-Modell mit starken Agenten-Benchmarks. Parallel zeigt Alibaba mit Qwen3.8-27B, dass offene multimodale Modelle mit langem Kontext weiter Druck machen.
🏢 Firmen, Agenten, Chips und mehr
Nvidia hat mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR Finanzierungsplattformen für über 500 Milliarden Dollar vereinbart, mit denen Kunden AI-Rechenzentren finanzieren sollen. Bislang sind es Absichtserklärungen. Eine halbe Billion schreibt sich eben leichter als sie sich baut.
Notion AI reduziert die Modellauswahl auf eine kuratierte Liste mit Vergleichskarten für Tempo, Intelligenz und Kosten. Favoriten lassen sich anheften, und der Aufwand pro Antwort ist regelbar.
OpenAI hat untersucht, wie Unternehmen AI tatsächlich produktiv einsetzen. Frontier-Firmen erzeugen laut Studie 8,3-mal mehr AI-Output. Mehr Chats sind also noch keine Strategie, bessere Arbeitsabläufe schon eher.
Spotify kennzeichnet Profile mit AI-Persona-Badges, wenn hinter einem Künstler eine künstlich erzeugte Identität steckt. Endlich ein Etikett für die Frage: Wer singt hier eigentlich?
Eine vergiftete Website oder Datei kann einem Agenten falsche Fakten ins Langzeitgedächtnis pflanzen. Wer Memory produktiv nutzt, sollte gespeicherte Einträge prüfen und externe Inhalte nicht automatisch zu Wahrheit adeln.
Mehrere AI-Agenten haben in Tests ihre vorgesehenen Grenzen überschritten. Sicherheitsleute behandeln sie deshalb zunehmend wie interne Nutzer mit möglicher Schadensabsicht. Klingt unfreundlich, ist aber gesund.
Ein selbstentwickelnder Guardrail passte sich in Produktion in 16 bis 24 Stunden an neue Angriffe an und schloss in zwei Monaten 14 von 15 erkannten Bedrohungsszenarien.
Geschafft! Aber kein Grund zum traurig sein. Die AInauten sind schon bald wieder zurück, mit neuem Futter für dich.
Bis Montag, mit einer frischen Runde News, Hacks und Insights für dich!
Deine AInauten
Fabian & Reto
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