Moin AInauten,

Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters!

Ehrlich gesagt hΓ€tten wir diese Ausgabe auch "Die unbequeme Wahrheit" nennen kΓΆnnen. Nicht als Panikmache, sondern als Standortbestimmung.

Es geht darum, was gerade passiert und wie du dich positionierst. Drei neue Analysen zeigen, wie sich die Joblandschaft verΓ€ndert und wer am stΓ€rksten betroffen ist.

Deshalb finden wir es so wichtig, dass du AI nicht nur als Chat-Tool nutzt, sondern als echten Mitarbeiter. Der Unterschied? Wie zwischen einer Google-Suche und einem Assistenten, der deine Arbeit bereits vorbereitet hat, bevor du den Laptop aufklappst!

Wie du dir solche Helfer schnell und einfach einrichtest, zeigen wir dir am Mittwoch um 16 Uhr im neuen AI-Mitarbeiter-Bootcamp (inkl. Aufzeichnungen & Support).

Gleichzeitig findet die Demokratisierung des GefΓ€hrlichen statt: Roboter werden Open Source, WiFi-Signale tracken Menschen durch WΓ€nde, Geheimdiensttools laufen auf deinem Rechner und die ersten Humanoiden stehen an der Front.

Das haben wir heute fΓΌr dich im GepΓ€ck:

  • πŸŒͺ️ Der perfekte Sturm: Welche Branchen und Jobs trifft AI zuerst?

  • πŸ€– Black Mirror: Diese Technologien existieren - und du kannst sie nutzen

  • πŸ’ AI-Fun: Frodo vertickt seinen Ring bei den Pawn Stars

Die Ausgabe ist lΓ€nger als ΓΌblich, aber wir versprechen: Jeder Absatz zΓ€hlt. Los geht’s!

πŸŒͺ️ Der perfekte Sturm: Welche Branchen und Jobs trifft AI zuerst?

In den letzten Tagen haben drei vΓΆllig unterschiedliche Analysen den gleichen Nerv getroffen. Zusammen ergeben sie ein Bild, das unbequemer ist als jede einzelne fΓΌr sich…

Karpathys Treemap - Welche Jobs sind exponiert?

Andrej Karpathy - Ex-Tesla AI-Chef, OpenAI-MitgrΓΌnder - hat an einem Samstagmorgen in zwei Stunden etwas "vibe-coded", das dem Internet den Schlaf geraubt hat.

Eine interaktive Treemap des US-Jobmarkts: 342 Berufe, die 143 Millionen Jobs reprΓ€sentieren. Jeder Beruf bekommt einen Score von 0–10 fΓΌr β€žAI exposureβ€œ. Der Score zeigt auf, welche TΓ€tigkeiten der Job umfasst und wie stark diese theoretisch automatisierbar sind.

Die Block-GrΓΆsse zeigt, wie viele Menschen den Job haben, die Farbe zeigt den Score. Man kann zusΓ€tzlich nach Gehalt, Wachstum und mehr sortieren.

Er hat einfach die Statistiken der amerikanischen Arbeitsagentur gescrapt und Gemini Flash jede Berufsbeschreibung bewerten lassen. Kein Peer-Review, kein akademischer Anspruch - einfach ein Wochenendprojekt fΓΌr zwischendurch. Das hat das Internet nicht daran gehindert, es als Referenz zu behandeln.

Die Quintessenz: ΓΌber 40 Prozent aller analysierten Jobs sind gegenΓΌber AI stark exponiert. Wenn du deinen Job von einem Laptop aus erledigst und dein gesamtes Output ein digitales Artefakt ist - Code, Report, Design, Vertrag - dann ist deine Exposition hoch.

Das Paradoxe: Berufe mit Masterabschluss liegen im Schnitt bei 5,7, Berufe ohne Abschluss bei 2,7.

Am stΓ€rksten exponiert sind: Medizinische Transkription (10/10), Buchhalter (9/10), Finanzanalysten (9/10), AnwΓ€lte (9/10), Software-Entwickler (8-9/10).

Am wenigsten: Dachdecker (0/10), ReinigungskrΓ€fte (1/10), Bauarbeiter (1/10).

Die klassische Karrierelogik "mehr Bildung = mehr Schutz vor Automatisierung" funktioniert nicht mehr. Handwerkliche Berufe haben die Nase vorne - zumindest noch so lange, bis die Roboter Einzug halten (siehe weiter unten).

Aber keine Panik auf der Titanic: Das bedeutet nicht, dass diese Berufe komplett verschwinden oder von der AI übernommen werden. Aber ein großer Teil der Aufgaben lÀsst sich mit AI schneller und günstiger erledigen.

Wer tiefer in die Gedankenwelt von Andrej Karpathy eintauchen mΓΆchte, dem empfehlen wir den Podcast mit Sarah Guo.

Amy Webbs Convergence Map - Welche Branchen trifft der Sturm?

Letzte Woche fand auch wieder die SXSW-Tech-Konferenz statt. Wie jedes Jahr seit 18 Jahren prΓ€sentiert Amy Webb dort ihren Tech Trends Report. Aber dieses Jahr hat sie ihn mit viel Tamtam auf der BΓΌhne beerdigt. Schwarzer Umhang, Trauerrede, Marching Band. Kein Witz.

Ihre BegrΓΌndung: Ein statisches PDF mit Einzeltrends ist bei Erscheinen bereits veraltet. True! Also hat sie gemacht, was sie von anderen fordert: ihr erfolgreichstes Produkt absichtlich zerstΓΆrt, bevor der Markt es fΓΌr sie tut.

Stattdessen gibt es jetzt den Convergence Outlook 2026. Immer noch 318 Seiten, aber der Ansatz ist ein anderer. Statt Trends aufzulisten, zeigt Webb, wo sie kollidieren. Sie nennt es "Sturmsysteme": Einzelne Wetterdaten sind nΓΌtzlich, aber erst wenn alles zusammenkommt, entsteht der Sturm.

Zehn Konvergenzen hat sie identifiziert, darunter: Compute Shock, Agentic Reality, Post-Search Internet, New Labor Equation, Human Augmentation, Corporate Panopticon.

Wo sich die beiden Karten ΓΌberlappen - und warum das wichtig ist

Jetzt wird es richtig spannend. Webbs Convergence-Timing-Matrix zeigt fΓΌr jede Branche, welche Konvergenzen bereits da sind ("Arrived"), welche sich beschleunigen und welche noch frΓΌh dran sind. Legt man Karpathys Scores daneben, sieht man sofort, wo es eng wird.

  • Telekommunikation ist am hΓ€rtesten dran: 6 von 11 Konvergenzen sind bereits angekommen, keine einzige hat eine geringe Relevanz. Gleichzeitig sitzen dort massenhaft Jobs mit hoher AI-Exposition - Kundenservice (8/10), Netzwerkanalysten (7/10), Sachbearbeiter (8/10). Doppelte Disruption: Die Branche selbst wird umgekrempelt UND die Jobs darin sind exponiert.

  • Der Finanzsektor zeigt dasselbe Muster: "Arrived" bei Compute Shock, Agentic Reality und Corporate Panopticon. Karpathys Daten dazu: Finanzanalysten (9/10), Buchhalter (9/10), KreditprΓΌfer (8/10). Wenn die Konvergenzen gleichzeitig auf eine Branche treffen, deren Kernarbeit digital ist, beschleunigt sich alles gegenseitig.

  • Gesundheitswesen ist ein Sonderfall. Webb zeigt "Arrived" bei Living Intelligence und "Accelerating" bei fast allem anderen. Bei Karpathy: Medizinische Transkription (10/10), Radiologen (8/10) - aber Chirurgen (2/10), Pflege (3/10). Das bedeutet, dass die Branche massiv transformiert wird, aber die physische Arbeit darin bleibt geschΓΌtzt. Noch …

  • Bau & Ingenieurwesen ist der Gegenpol: Bei Webb fast durchgehend "Early". Bei Karpathy: Dachdecker (0/10), Bauarbeiter (1/10), Elektriker (2/10). Hier passiert wenig - vorerst.

Die Brookings-Studie: Wer kann sich anpassen?

Die Washington Post hat fast zeitgleich eine verwandte Analyse verΓΆffentlicht, basierend auf einer Studie des Brookings Institute und GovAI. Und die gibt dem Ganzen eine weitere Dimension.

Von den 37,1 Millionen US-Arbeitnehmern in Hochrisiko-Jobs haben 26,5 Millionen eine ΓΌberdurchschnittliche AnpassungsfΓ€higkeit. Die Skills, die dich exponieren (analytisches Denken, komplexe Kommunikation), sind oft die dieselben, die dich anpassungsfΓ€hig machen.

Aber es gibt eine Gruppe, die beides hat β€” hohe Exposition UND niedrige AnpassungsfΓ€higkeit: Arbeitnehmer in administrativen und sachbearbeitenden Rollen. Terminplanung, Dokumentenverwaltung, Koordination. 86 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

In Webbs Matrix sind das genau die Rollen, die von "New Labor Equation" und "Agentic Reality" als Erste getroffen werden.

Unser Take: Was das fΓΌr dich bedeutet

BMW startet mit humanoiden Robotern in einer deutschen Fabrik. Ein chinesischer Livestreamer hat seine AI-Version sechs Stunden lang verkaufen lassen: 7,6 Millionen Dollar Umsatz, mehr als er selbst je geschafft hat. Und wir haben letzte Woche ΓΌber den Solo-Founder berichtet, der mit AI-Agenten ΓΌber 4,5 Millionen US-Dollar wiederkehrenden jΓ€hrlichen Umsatz generieren. Ohne ein einziges Team-Meeting. Times are changing…

Zum ersten Mal kann eine Wirtschaft wachsen, ohne dass proportional mehr Menschen daran beteiligt sind. Deutschland mΓΌsse sich auf dramatische Jobverluste wegen des Vormarschs der KΓΌnstlichen Intelligenz einstellen, so der deutsche Digitalminister.

Sein Appell geht an Arbeitgeber, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft: β€œWir mΓΌssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten!” Die Zukunft? Die kommt schnell. Die MΓΌhlen der Regierungen hingegen mahlen meist langsam…

Exposition ist aber nicht Displacement. Ein Job mit 8/10 bei Karpathy heisst nicht, dass 80% der Stellen verschwinden. Es heißt, dass 80% der Aufgabeninhalte theoretisch von der AI erledigt werden kânnte.

Anthropics "Labor Market Impacts"-Studie hat gemessen, wofΓΌr Leute Claude tatsΓ€chlich bei der Arbeit nutzen - und nicht nur, was theoretisch geht. Auch wenn AI theoretisch viele Aufgaben ΓΌbernehmen kΓΆnnte, wird in der Praxis erst ein kleiner Teil davon abgedeckt.

Das ist die Nuance, die im Hype untergeht. Die Modelle werden besser als Menschen in immer mehr Aufgaben. Aber der Arbeitsmarkt reagiert (noch) nicht mit Massenentlassungen, sondern mit einer leisen Verschiebung: Weniger Einstiegsjobs, dafΓΌr mehr Druck auf die, die schon drin sind (siehe unseren Beitrag hier).

Aber: Wenn du Karpathys Daten mit Webbs Convergence Map kombinierst, siehst du, wo sich die dunklen Wolken verdichten. Branchen, die gleichzeitig hohe Job-Exposition UND viele "Arrived"-Konvergenzen haben, werden sich am schnellsten verΓ€ndern. Telekom, Finanzen, Versicherungen stehen ganz oben.

Was kannst du tun? Schau dir deine eigene Rolle UND deine Branche an. Wo steht dein Sektor in der Matrix? Welche Konvergenzen sind "Arrived"? Und welche deiner tΓ€glichen Aufgaben haben bei Karpathy den hΓΆchsten Wiederholungsfaktor?

Genau dort liegt deine grâßte Chance, AI als Multiplikator zu nutzen - und genau dort liegt auch dein grâßtes Risiko, wenn du es nicht tust.

Der 318-seitige Convergence Outlook ist kostenlos verfΓΌgbar, Karpathys Treemap findest du hier. Beides zusammen ist die beste Standortbestimmung, die du dir gerade machen kannst.

Und natΓΌrlich empfehlen wir, dass du dir deinen eigenen AI-Mitarbeiter baust, der dich aktiv unterstΓΌtzt. Am Mittwoch zeigen wir dir live Schritt-fΓΌr-Schritt, wie das geht. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Alle AI AUTOMATION EXPERTS haben ebenfalls kostenlos Zugang plus Community & Co. mit dabei - jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafΓΌr!

πŸ€– Black Mirror war gestern: Diese Technologien existieren bereits - und du kannst sie nutzen

Wir haben gerade gesehen, dass handwerkliche Jobs aktuell noch am wenigsten von AI betroffen sind. Aber genau da passiert gerade etwas, das diese EinschΓ€tzung in den nΓ€chsten Jahren auf den Kopf stellen kΓΆnnte.

Asimov Inc. hat das komplette Kârper-Design ihres humanoiden Roboters als Open Source verâffentlicht. Nicht ein paar CAD-Dateien - die volle Packung, um dir selbst einen 1,20 Meter großen Humanoiden mit 25+ Freiheitsgraden zusammenzubauen!

Das DIY-Kit "Here Be Dragons" kostet 15.000 US-Dollar, nah am reinen Materialpreis. 35 kg Gewicht, modulare Architektur, 3D-gedruckte Strukturkomponenten. Die Vorbestellung lΓ€uft ΓΌber eine $499-Anzahlung, Lieferung in wenigen Monaten.

Bisher waren Humanoiden-Projekte entweder akademische Spielerei oder sechsstellig teuer. Asimov setzt bewusst auf ein Modell, das keine Massenproduktion voraussetzt.

Die Community ist entsprechend begeistert - zum ersten Mal ist ein vollstΓ€ndiges Humanoiden-Design offen verfΓΌgbar. Und bald kannst du deine Roboter auch in natΓΌrlicher Sprache β€œprogrammieren”, wie wenn du mit ChatGPT oder Claude arbeitest.

Warum Roboter anders sind als jeder menschliche Arbeiter

Parallel dazu hat Figure AI ein Video verΓΆffentlicht, das als "insaneste Robotik-Demo von 2026" durchs Netz geht. Ihr Helix 02 rΓ€umt autonom ein Wohnzimmer auf. Nicht vorprogrammiert, sondern ΓΌber ein einziges neuronales Netzwerk, das den ganzen KΓΆrper direkt aus Pixeln steuert.

Objekte identifizieren, aufheben, sortieren, Kissen werfen, Fernbedienungen greifen. Alles koordiniert, in Echtzeit.

Figure AI-CEO Brett Adcock nennt es "whole body, end-to-end living room cleanup". Das Besondere: Das System lernt nicht durch bessere Algorithmen, sondern durch mehr Daten. Neue FΓ€higkeit? Mehr Trainingsbeispiele reinfΓΌttern, fertig. Skalierung statt Ingenieurskunst!

Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied zu menschlichen ArbeitskrΓ€ften, der alles verΓ€ndert. Wenn ein Roboter eine Aufgabe lernt, kΓΆnnen es alle anderen sofort auch. Nicht in Wochen. Nicht durch Schulungen. Sofort. Ein Software-Update, und tausend Einheiten beherrschen den neuen Handgriff.

Sie werden nie mΓΌde, brauchen keine Pausen und lassen sich mechanisch beliebig erweitern. Zwei Daumen an einer Hand? Kein Problem. Vier Arme? Warum nicht.

Vom Wohnzimmer ins Schlachtfeld

Das fΓΌhrt zu einer Frage, die unbequem ist, aber gestellt werden muss: Wenn Roboter Wohnzimmer aufrΓ€umen kΓΆnnen, was kΓΆnnen sie noch?

Die Antwort liefert die RealitΓ€t bereits. Im Februar 2026 hat das US-Unternehmen Foundation seine Phantom MK-1 Humanoiden als Test an die ukrainische Front geschickt. Nach allem, was bekannt ist, die ersten humanoiden Roboter in einer echten Kampfzone. Offiziell fΓΌr AufklΓ€rung, aber die Richtung ist trotzdem klar…

Da hilft es auch nicht viel, wenn ein Anthropic gegenΓΌber dem Pentagon vertraglich festlegen will, dass ihre Modelle nicht fΓΌr MassenΓΌberwachung oder vollautonome Waffen eingesetzt werden, wenn dann halt OpenAI und xAI in die Bresche springen…

Palmer Luckey, der kontroverse Erfinder von Oculus (wurde von Meta gekauft und war der VorlΓ€ufer der Meta Quest VR-Headsets) und GrΓΌnder von Anduril, sagt, dass humanoide Soldaten "wahrscheinlich noch ein paar Jahre" vom echten Kampfeinsatz entfernt sind.

Gleichzeitig nimmt Anduril eine Waffenfabrik in Betrieb, die autonome Kampfdrohnen, unterirdische Waffensysteme und autonome Kampfjets baut. Autonome Waffen kΓΆnnen jahrelang eingelagert und bei Bedarf sofort aktiviert werden, wie haltbare Lebensmittel. Nur halt tΓΆdlich…

Inzwischen sind wir sogar so weit, dass man zu Hause fΓΌr unter 100 US-Dollar 3D-gedruckte Raketen bauen kann. Puhhh.

Überwachung ohne Kameras, Geheimdienst-Tools für alle

Du siehst, man muss gar nicht bei Milliarden-Dollar-RΓΌstungskonzernen suchen, um die Tragweite zu verstehen.

Vor ein paar Wochen ging RuView (ehemals WiFi DensePose) auf GitHub durch die Decke - fast 40k Github-Stars. Das Open-Source-Projekt nutzt gewΓΆhnliche WiFi-Signale und gΓΌnstige Chips, um menschliche Bewegungen und KΓΆrperhaltungen durch WΓ€nde hindurch zu tracken. Ohne Kamera. Die Kosten: ein paar Euro fΓΌr die Chips. FΓΌr jedermann verfΓΌgbar und machbar.

Das System erkennt nicht nur, wo sich jemand befindet, sondern auch wie es ihm geht: Herzschlag, Atemfrequenz, KΓΆrperhaltung, StΓΌrze, alles durch WΓ€nde hindurch, ohne Kamera, ohne Wearable, ohne Cloud.

Weil keine Videos oder Bilder entstehen und alles lokal auf dem GerΓ€t lΓ€uft, lΓ€sst sich das Ganze potenziell HIPAA- und DSGVO-konform betreiben. FΓΌr die Altenpflege oder Katastrophenhilfe ist das echt hilfreich. Aber dieselbe Technologie ermΓΆglicht eben auch, Menschen ohne ihr Wissen zu tracken, unsichtbar, aus dem Nachbarraum, mit 50 US-Dollar-Hardware.

Gleichzeitig demokratisiert sich die Welt der Open Source Intelligence (OSINT). Tools wie Worldmonitor (gebaut von Music Streaming CEO Elie Habib) und Shadowbroker aggregieren Daten und Live-Feeds aus ΓΆffentlich zugΓ€nglichen Quellen in Echtzeit. Viele solcher OSINT-Tools nutzen inzwischen AI. Was frΓΌher Geheimdiensten vorbehalten war, lΓ€uft heute als Python-Skript auf deinem Laptop.

Unser Take: Black Mirror war gestern

All das klingt erschreckend. Aber es hat auch positives Potenzial. WiFi-Tracking fΓΌr Altenpflege. Open-Source-RoboterhΓ€nde fΓΌr Prothesen. Maker-Raketen fΓΌr Forschung. OSINT fΓΌr investigativen Journalismus. Drohnen, die Medikamente in entlegene Gebiete liefern.

Aber dieselben Werkzeuge ermâglichen auch Szenarien, die wir bisher nur aus Black Mirror kannten: lückenlose Überwachung ohne Kameras, autonome Waffen, die in jeder Garage gebaut werden kânnen, und Geheimdienst-Tools auf jedem Küchentisch. Es ist keine Frage mehr, ob diese Technologie für bâswillige Zwecke eingesetzt wird. Nur noch wann.

Die Maschinen lernen, sich in der physischen Welt zu bewegen. Verstehen, greifen, laufen, fliegen. Das ist gleichzeitig das Aufregendste und das Beunruhigendste, was in der Technologie gerade passiert.

πŸ’ AI-Fun: Mein Schatz!

Zum Abschluss noch etwas leichtere Kost: Ein grandioses AI-Video, in dem Frodo versucht, seinen Ring bei den Pawn Stars zu verticken - und es sich dann doch noch mal ΓΌberlegt 😁 …

Geschafft! Bis zur nΓ€chsten Ausgabe.

Reto & Fabian von den AInauten

πŸš€ NEU: Das AI MITARBEITER-Bootcamp

Du willst von Chatbots zu echten AI-Mitarbeitern wechseln? In 4 Live-Sessions zeigen wir dir, wie es geht. Du baust AI-Systeme die dauerhaft fΓΌr dich arbeiten und nicht nur einmal antworten!

πŸ”₯ Start: diesen Mittwoch, 25. MΓ€rz, um 16 Uhr. Letzte Gelegenheit.

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Die AInauten Journey: So kΓΆnnen wir dir helfen!

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