Moin AInauten,

Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters!

Woche 10, 2026. Jack Dorsey hat fast die Hälfte seiner Firma gefeuert, wegen AI angeblich. Wir zeigen dir, wie du die AI für deine Jobsuche am besten nutzen kannst. Das Pentagon hat Claude gefeuert und will es mit Grok und ChatGPT ersetzen ... Und Google hat ein neues Bildmodell rausgehauen, das schneller, besser und günstiger ist.

Willkommen in der Zukunft. Das steht heute auf der Agenda:

  • 🧑‍💼 AI nimmt Jobs. AI findet Jobs. Unsere Tipps.

  • 🖼️ Frisches Profilbild in 30 Sekunden, mit Nano Banana 2

  • 🏛️ Pentagon bannt Anthropic, xAI + OpenAI übernehmen

  • 🐱 AI Fun: China dreht Katzen-Seifenopern mit AI

Los geht’s!

🧑‍💼 AI nimmt Jobs. AI findet Jobs. Unsere Tipps.

Jack Dorsey, Twitter-Gründer und Block-CEO, hat letzte Woche 4.000 Leute gefeuert. Nicht leise, nicht mit dem üblichen Corporate-Blabla. Sondern mit einem Brief, der sich liest wie ein Manifesto.

“AI-Tools haben verändert, was es bedeutet, eine Firma zu führen. Ein kleines Team mit den richtigen Tools schafft mehr als ein großes ohne.”

Er glaubt, dass innerhalb des nächsten Jahres viele Firmen zum selben Schluss kommen werden. Das muss man mal verdauen.

Die Aktie? Am selben Tag plus 24%. Der Markt schaut sich an, wie die halbe Belegschaft geht, und sagt: Mehr davon! Man könnte fast den Eindruck erhalten, dass Unternehmen eigentlich am liebsten ohne Mitarbeiter wirtschaften würden ...

Die Geschichte hat ein Loch… aber der Effekt von AI ist real.

So viel zur offensichtlichen Schlagzeile: AI kommt und rationalisiert Jobs weg.

So simpel ist es nicht. Wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass das Unternehmen während Corona massiv eingestellt hat. Davor waren es 3.900 Mitarbeitende, am Peak dann rund 3x mehr, 12.500.

40% der Belegschaft entlassen und alles AI in die Schuhe schieben? Nice try.

Block-Mitarbeitende bestätigen aber, dass die Automatisierung real ist. Was vorher Teams brauchte, läuft jetzt über AI-Pipelines.

Auch andere Unternehmen haben in den letzten Monaten ähnliche Schnitte gemacht und direkt auf AI verwiesen. Amazon-CEO Andy Jassy hat letztes Jahr 14.000 Corporate-Jobs wegrationalisiert, weitere 16.000 sind geplant. Auch hier: AI als Treiber.

Es gibt aber auch eine unerwartete Entwicklung: nämlich dass Stellenangebote für Software-Ingenieure seit ein paar Monaten im Aufwärtstrend sind, wie dieser Chart zeigt. Und das beim Thema Software, das AI eigentlich gelöst hat!

Jobs verschwinden nicht. Sie mutieren. Und genau da wird's für dich interessant.

So nutzt du AI in der Jobsuche, um deine Chancen zu verbessern

Wir haben im 5000+ Worte-Monster-Deep-Dive letzte Woche das Thema "Jobsuche mit AI" komplett durchgespielt - mit über 20 konkreten Prompts, Schritt für Schritt. Du lernst, wie du das richtige Tools wählst, deine Bewerbung pimpst, STAR-Stories baust, versteckte Jobs findest, Bewerbungen trackst und die schlimmsten Fehler vermeidest.

Das Interesse war groß und das Feedback super. Deshalb wollen wir dir die wichtigsten Hebel auch im Newsletter aufgreifen (für alle Strategien und Insights empfehlen wir ein Upgrade auf die Premium Deep-Dives oder den AI POWER USER):

  • Erst Truth Doc, dann AI. Pack nicht deinen alten Lebenslauf in ChatGPT und sag “mach mal schön”. Stattdessen: Setz dich hin und schreib alles auf, was wahr ist (oder sprich es). Rollen, Projekte, Zahlen, Tools. Formlos, ehrlich. Das ist dein Fundament. Ohne das produziert jede AI Langeweile oder Lügen.

  • AI als Interview-Sparringspartner - per Voice. Lade deinen Lebenslauf und die Stellenausschreibung in ChatGPT und starte eine Voice-Konversation im Web oder Handy. Sag: "Stell mir die 10 härtesten Fragen, die ein kritischer Hiring Manager stellen würde." Dann antworte laut. Nach drei Runden merkst du, wo deine Story wackelt und lässt dir Feedback von Chatty geben.

  • Versteh das ATS-Spiel. 97,8% der Fortune-500-Firmen scannen deinen Lebenslauf mit Software, bevor ein Mensch ihn sieht. Also musst du dafür optimieren. Mehrere Spalten? Raus. Kreative Grafiken? Raus. Ausgefallene Fonts? Raus. Stattdessen: Eine Spalte, Standard-Schrift, Keywords aus der Stellenausschreibung.

  • Check deinen Output mit Pangram. Bevor du irgendwas abschickst - Anschreiben, LinkedIn-Profil, Bewerbungsmail -, lass es durch Pangram.com laufen. Der AI-Detektor zeigt dir, welche Passagen nach Maschine klingen. Denn nichts killt deine Bewerbung schneller als ein Anschreiben, bei dem der Recruiter nach zwei Sätzen denkt: "Das hat ChatGPT geschrieben."

Übrigens: In unserem Deep-Dive "Jobsuche mit AI" haben wir auch einen eigenen GPT gebaut, der alle relevanten Prompts für den gesamten Bewerbungsprozess enthält - von der Stellensuche bis zum Gehaltsverhandlungs-Script.

Am Mittwoch gibt es ein Live-Q&A-Webinar für alle AI AUTOMATION EXPERTS, in dem wir auf alle eure Fragen eingehen. Wenn das Thema AI in der Praxis für dich wichtig ist, dann ist jetzt ist der richtige Zeitpunkt, einzusteigen.

🖼️ Frisches Profilbild in 30 Sekunden, mit Nano Banana 2

Letzte Woche haben wir die neuesten Google Updates vorgestellt. Jetzt legt Google mit Nano Banana 2 nach - offiziell “Gemini 3.1 Flash Image”.

Es kann das gleiche Gesicht über mehrere Bilder hinweg behalten. Das war bisher der größte Knackpunkt bei AI-Bildern. Nano Banana 2 kann Referenzbilder nutzen und hält dann bis zu 5 Charaktere und 14 Objekte über mehrere Generierungen konsistent - und die Fotos sehen tatsächlich aus wie du.

Lesbarer Text, halb so teuer, gleiche Qualität

AI-Bilder und (deutsche) Texte waren immer so eine Sache ... Nano Banana 2 rendert Text in jeder Sprache. Sauber, lesbar, in der richtigen Reihenfolge.

Zudem bringt Nano Banana 2 die Qualität von Nano Banana Pro mit der Geschwindigkeit von Gemini Flash - ähnliche Ergebnisse, bei halben Kosten (via API). In der Gemini-App ersetzt Nano Banana 2 ab sofort Nano Banana Pro als Standard-Bildmodell.

Prompt: So erstellst du ein professionelles Profilfoto

Du kannst es gleich mal testen, um dein LinkedIn-Profilbild aufzuhübschen.

Hier ist ein Prompt, den du dafür auf gemini.google.com nutzen kannst - einfach Foto von dir mit hochladen und den “Image”-Button anklicken.

Professionelles, hochauflösendes Portraitfoto (square) als Headshot von derselben Person wie im Eingabebild, mit identischer Gesichtsstruktur und klar erkennbarer Identität. 

Die Person ist brustaufwärts im Bild, mit etwas Luft über dem Kopf und direktem Blick in die Kamera. Kleidung: hochwertiger, moderner, blauer, smart-casual Blazer vor einem einfarbigen, dunklen rotbraunen Studiohintergrund (#562226). 

Weiches, helles Frontlicht für ein gleichmäßig aufgehelltes Gesicht, dazu ein dezentes Kanten- bzw. Haarlicht von hinten/seitlich, das die Konturen von Kopf und Schultern klar vom Hintergrund trennt. 

Der Hintergrund bleibt weich unscharf und etwas dunkler als das Gesicht, mit gutem Helligkeits- und Farbkontrast zur Person. 

Der Look wirkt selbstbewusst, professionell und zugleich nahbar, mit moderner, leicht warmer Farbwirkung.

🏛️ Pentagon bannt Anthropic, xAI + OpenAI übernehmen (#QuitGPT trendet, Claude #1 App)

Eigentlich wollten wir das Thema mit einem Zweizeiler abhandeln. Aber das ist ein Rabbithole, das nach Popcorn verlangt. Leider kein Hollywood-Blockbuster, sondern unsere aktuelle Realität …aber beginnen wir am Anfang, Sonntag vor einer Woche.

Claude war die erste Frontier-AI in klassifizierten Pentagon-Systemen, seit Juni 2024. Am 23. Februar hat nun auch Elon Musks xAI einen Deal mit dem Pentagon gemacht.

Anthropic hat klare Grenzen vorgegeben, die nicht übertreten werden dürfen:

  1. Keine Massenüberwachung von US-Bürgern.

  2. Keine vollautonomen Waffen.

Alles andere? Ok.

Bei xAI gab es keine Diskussion, keine roten Linien, keine öffentliche Debatte. Einfach unterschrieben. Vom reichsten Mann der Welt, der den Präsidenten gesponsert hat, DOGE geleitet hat, X besitzt, SpaceX-Raketen an die NASA verkauft, mit Starlink die Internetversorgung vieler sicherstellt, die größte Elektrofahrzeugflotte hat, die Welt mit Optimus Robotern bevölkern will und jetzt auch noch die AI fürs Pentagon liefert. Wird schon passen…

Anthropic sagt nein. Trump dreht durch.

Pete Hegseth, der amerikanische Secretary of War, stellte dem Anthropic-CEO Dario Amodei am letzten Montag ein Ultimatum. Die Forderung: Alle Nutzungseinschränkungen für militärische Zwecke fallen lassen. Deadline: Freitag, 17:01 Uhr. Sonst …

Dario hat am Donnerstag deutlich gemacht: Einschüchterung wird unsere Position nicht ändern. Die Einschränkungen hätten bisher keinen einzigen Militäreinsatz blockiert.

Die Antwort kam schnell und hart. Trump nannte Anthropic "left-wing nut jobs" und ordnete an, dass alle Bundesbehörden den Einsatz von Anthropic-Produkten einstellen.

Damit nicht genug: man will Anthropic sogar als "Supply Chain Risk" einstufen - eine Bezeichnung, die bisher ausschließlich für die Rivalen der USA reserviert war, wie Huawei aus China oder Kaspersky aus Russland.

Dann der nächste Twist in der Story: laut Wall Street Journal hat das Pentagon Claude Stunden nach Trumps Bann für die Luftangriffe auf den Iran eingesetzt (wie auch schon bei der Operation zur Festnahme von Nicolás Maduro) 🤔

OpenAI springt in die Bresche - und das wird richtig heikel

Nach Anthropics Blacklisting dauerte es nur wenige Stunden, bis Sam verkündete, dass OpenAI einen Pentagon-Deal akzeptiert habe! Dealmaker durch und durch, aber das hat ein Gschmäckle und liest sich widersprüchlich …

Government-Verträge sind deutlich komplexer als normales B2B-Geschäft. OpenAI hat in seinem Vertrag drei “red lines” ausgehandelt: Keine Massenüberwachung. Keine autonomen Waffensysteme. Keine automatisierten Hochrisiko-Entscheidungen.

Auf den ersten Blick quasi genau das, was Anthropic wollte. Nur anders verpackt. Anthropic sagte: "Wir setzen Grenzen." OpenAI sagt, etwas überspitzt formuliert: "Wir auch - außer es gibt ein Gesetz, dass es erlaubt.

Sam hat sich auf X den Fragen gestellt: Er habe versucht, die Sache zu deeskalieren. Er nannte die Supply-Chain-Risk-Einstufung eine sehr schlechte Entscheidung. Und auf die direkte Frage nach Massenüberwachung, sagte er, das OpenAI das nicht machen würde, weil es gegen die Verfassung verstößt - sonst würde er seinen Job aufgeben.

Die Stimmung kippt - gegen OpenAI

Was gerade passiert, ist auch aus der PR- und Medien-Perspektive ein interessantes Anschauungsbeispiel. Anthropic wird als Märtyrer dargestellt: Die mutige kleine Firma, die sich dem mächtigen Pentagon widersetzt.

Anthropic ist kein Pazifisten-Startup und warnt davor, dass China den USA den Rang abläuft. Die zwei roten Linien sind real, aber sie arbeiten seit Juni 2024 mit dem Militär und hatten als erste AI-Firma Zugang zu klassifizierten Systemen.

OpenAI hingegen kommt als der Opportunist rüber: Hat den Deal genommen, während der Konkurrent am Boden lag. Das stimmt, gerade im Minenfeld der AI. Aber das erklärt nicht das Timing.

Das hier passiert gerade in Echtzeit:

Unser Take: Warum das nicht "nur Trumps US-Politik" ist

Die eigentliche Geschichte ist nicht, wer den Pentagon-Deal bekommt. Die eigentliche Geschichte: Eine AI-Firma wird als Sicherheitsrisiko eingestuft, weil sie zwei ethische Grenzen hat, die bisher keinen einzigen Einsatz verhindert haben.

Auch was das für die Gesellschaft bedeutet, ist noch unklar. Die Frage, wer bei AI die Regeln macht, wird uns die nächsten Jahre beschäftigen. Und die letzten Tage haben gezeigt, dass die Antwort darauf echte Konsequenzen hat.

Und das ist auch nur das, was wir an der Oberfläche sehen - vermutlich geht das Rabbithole noch viel tiefer. Hier ein lesenswertes Dokument von Robert Scoble, Tech-Blogger der ersten Stunde.

Für dich ändert sich erstmal nichts. Außer vielleicht, wie du über die Firmen hinter deinen Tools denkst. Claude funktioniert weiterhin normal. Ob du jetzt dein ChatGPT-Abo kündigst, ist eine persönliche Entscheidung. Wir bei den AInauten empfehlen sowieso, mehrere Tools parallel zu nutzen - nicht alles auf eine Karte setzen.

🐱 AI Fun: China dreht Katzen-Seifenopern mit AI

Die Handlung: Ein armer Kater wird von einer weißen Katze und deren reicher Hunde-Freundin ausgelacht. Er schuftet als Bauarbeiter. Wird Millionär. Heiratet die Liebe seines Lebens. 59 Sekunden. 150 Millionen Views. Komplett AI-generiert.

Es gibt viele solcher AI-Katzen-Drama-Accounts auf Douyin, Chinas TikTok - einige haben bereits über eine Million Follower. Die komplette Pipeline kann dabei automatisiert werden: Skript, Charaktere, Stimmen, Musik, Schnitt.

Das Playbook ist simpel: Emotionen + Katzen + AI = viral. Das funktioniert in jeder Kultur, jeder Sprache, jedem Format … Freu dich auf mehr Katzenvideos in deinem Feed…

Geschafft! Bis zur nächsten Ausgabe.

Reto & Fabian von den AInauten

Die AInauten Journey: So können wir dir helfen!

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