
Moin AInauten,
Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters!
Heute blinken gleich drei Warnlampen im AI-Cockpit: OpenAIs neue Superapp will nΓ€her an deine tΓ€gliche Arbeit. Claude schreibt seine Updates fast schon selbst und das Management denkt, dass man auf die Bremse treten sollte (aber nicht kannβ¦).
Wir merken hingegen bei harmlosen Infografiken, dass der beste AI-Workflow ganz simpel sein kann - und teilen das mit dir. Und: Guten Montagmorgen erstmal π!
Das haben wir heute fΓΌr dich im GepΓ€ck:
π₯ Codex frisst ChatGPT - und wird zur Superapp
𧬠AI baut sich selbst. Das ist der Loop, von dem alle warnenβ¦
π‘ Prompt: Der kleine Hack, der unsere NotebookLM-Grafiken rettet
Los gehtβs!
π₯ Codex frisst ChatGPT - und wird zur Superapp
Vor ein paar Wochen hatten wir vollmundig angekΓΌndigt: Die AI-Superapp ist da! Aus unserer Sicht war das auch so, denn es ging dabei um die Codex-App von OpenAI.
Die hat sich rasch weg vom reinen Coding-Tool hin zur allgemeinen ArbeitsoberflΓ€che entwickelt. Aus dem Power-User-Spielzeug fΓΌr Hobby-Entwickler wird ein umfassendes Produkt fΓΌr die SchreibtischtΓ€ter im Office, pardon: die Knowledge-Worker-Fraktion. Wir arbeiten oft im Tandem mit Claude Code/Cowork und Codex.
OpenAI vereint alles in der ChatGPT-Superapp
"Chat is dead", meint ein OpenAI-Mitarbeiter lapidar. Das ist medienwirksam, aber die BegrΓΌndung nachvollziehbar: Chat gibt Antworten, Codex und Agents erledigen Arbeit.
Nachdem lange darΓΌber spekuliert wurde, hat OpenAI nun offiziell bestΓ€tigt, dass es eine neue ChatGPT-Superapp geben wird, welche alles Bestehende zusammen bringt.
Die ErklΓ€rung hinter dem Ganzen: Eine App, die Agents, Coding-Tools und Dritt-Apps vereint, bringt mehr zahlende Kunden als der klassische Chatbot. (Das stimmt, wenn wir unsere eigene Nutzung anschauen: frΓΌher haben wir $20 fΓΌr ChatGPT bezahlt, jetzt reizen wir den $200-Pro-Plan aus, damit die Agenten fleiΓig fΓΌr uns arbeiten kΓΆnnen).
Der Umbau soll in den nΓ€chsten Wochen auf dem Desktop, Mobile und im Browser vonstatten gehen und sich tiefer in die Tool-Landschaft integrieren.
Das ist der FrΓΌhlingsputz, den alle groΓen AI-Labs gerade versuchen: Du springst seltener zwischen Tabs. Stattdessen hΓ€lt der Agent den Arbeitszustand zusammen.

OpenAI will zum Betriebssystem fΓΌr Wissensarbeiter werden
Codex ist seit dem Desktop-App-Launch im Februar auf mehr als 5 Millionen wΓΆchentliche Nutzer gewachsen - und die Mehrheit der Codex-Nutzer zahlt (heiΓt im Umkehrschluss: ja, du kannst Codex auch installieren und mit dem kostenlosen Abo antesten - empfehlen wir sehr).
Gleichzeitig machen 2 Millionen Business-Kunden rund 40 Prozent von OpenAIs Umsatz aus, Tendenz steigend. Das macht deutlich, warum Codex plΓΆtzlich nicht mehr in der Nerd-Ecke liegt, sondern front-and-center ist. Es ist der Teil, fΓΌr den Kunden eher zahlen.
OpenAI verschiebt seine Ressourcen Richtung Enterprise und Codex, wobei der Druck nicht zuletzt aus der Ecke von Anthropic kommt, die sich ein immer grΓΆΓeres StΓΌck vom Business-Kuchen abschneiden.

ChatGPT wird zur EingangstΓΌr, um Nutzer stΓ€rker in Richtung Agents, Coding und Partner-Apps wie Canva und Co. zu schieben.
FrΓΌher haben wir darΓΌber diskutiert, welches Modell am besten ist. Heute sagst du einfach: "Bereite das Kundenmeeting vor." Im besten Fall zieht der Agent Slack, Dokumente, CRM, Kalender, frΓΌhere Entscheidungen und offene Tickets zusammen.
Danach bekommst du einen Briefing-Hub als Codex-Site, eine saubere Folienschlacht im Corporate Design, offene Fragen als Talking Points und ein paar High-Level-Entscheidungspunkte, wo du noch Feedback geben musst.
Es gibt auch fast tΓ€glich starke Updates - hier die Kurzfassung, was alles neu ist:
Codex steckt in der ChatGPT-Mobile-App. Du kannst unterwegs mit den Agenten auf dem verbundenen Rechner interagieren und sie arbeiten lassen.
Codex bekommt Rollen-Plugins fΓΌr Datenanalyse, Creative Production, Sales, Product Design, Banking und mehr. Es gibt ΓΌber 60 Apps und 110 Skills!
Das neue Codex Sites baut kleine interaktive Mini-Apps (aktuell erst fΓΌr ChatGPT Business, Enterprise, Education-Teams verfΓΌgbar).
Workspace Agents und Apps in ChatGPT bringen Slack, Canva, Figma und andere Tools nΓ€her an den Chat.
Ein neuer Clip von OpenAI hyped Codex auf jeden Fall massiv. Wir waren zuerst nicht ganz sicher, ob wir aus Versehen auf den Trailer fΓΌr einen neuen Hollywood-Schinken geklickt habenβ¦
Der Haken bei der neuen Superapp? Datenschutz, natΓΌrlich.
Klingt alles super oder? Ist es auch. Aber du musst dir ΓΌber den einen Haken bewusst sein. Damit OpenAI im Hintergrund fΓΌr dich arbeiten kann, braucht es Zugriff: Dateien, Apps, Memory, Workspace-Daten, Freigaben, lokale RechnerzustΓ€nde, ...
Das ist bequem. Aber die Speerspitze im AI-Alltag ist gleichzeitig auch die nΓ€chste Datenkrake.
FΓΌr viele Nutzer und Teams ist das vΓΆllig okay. Gerade mit Business-, Enterprise- oder AWS-Anbindung kann man Governance sauberer regeln. FΓΌr einiger Berufsgruppen und Leute mit sensiblen Daten bleibt die Frage: Welcher Kontext darf wirklich in die OpenAI-Schicht landen?
Google ist kein Privacy-Heiliger und hat genau die gleichen AnsprΓΌche an den Aufbau von Kontext. Aber sie bieten auch eine Alternative fΓΌr mehr lokale Hoheit, weniger Plattformbindung und weniger Datenabfluss: zum Beispiel das neue Gemma 4 12B. Es ist ein offenes, multimodales Modell, das auf Laptops mit 16 GB Speicher laufen soll und Text, Bild, Audio und Video verarbeiten kann (siehe auch unser Offline-Setup hier).
Unser Take: Eine Superapp darf sein, aber die Daten gehΓΆren dir
OpenAI wird gerade extrem nΓΌtzlich, weil die einzelnen Features zusammenrΓΌcken. ChatGPT wird OberflΓ€che. Codex wird Arbeiter. Memory wird der Layer im Hintergrund. Apps sind die Werkzeugkiste und Sites bald die Review-OberflΓ€che.
Nutze das! Aber verheirate dich nicht blind damit. Unser Files-over-Tools-Deep-Dive geht genau darauf ein: hole die Daten aus den Chats raus!
Denn solange dein Projektbriefing, dein Stil, deine Rules, deine Entscheidungen und deine Prompts in eigenen Dateien auf deiner Kiste liegen, bist du flexibel.
Du kannst OpenAI nutzen, solange OpenAI vorne liegt. Oder du kannst wechseln, wenn lokal, Claude, Gemini, Gemma oder ein anderes Tool deinen nΓ€chsten Job besser erledigt.
Und wenn du sogar mit allen Modellen gleichzeitig arbeiten willst, dann komm einfach in unsere AI Automation Community und lerne mit Gleichgesinnten die Best Practices (das brandneue AI Mitarbeiter Training ist ΓΌbrigens seit letzter Woche auch komplett in der Community verfΓΌgbar).
Ein lokales Modell gibt dir Kontrolle, aber nicht die polierte OpenAI-Integration aus ChatGPT, Codex, Apps, Workspace Agents, AWS und Memory.
Was fΓΌr dich am besten passt, kannst du selbst entscheiden.
Je lokaler dein Setup lΓ€uft, desto mehr Hoheit bekommst du.
Je nΓ€her du an OpenAI bleibst, desto frΓΌher bekommst du die beste Integration und die schnellsten Produktupdates.
Je sensibler deine Daten sind, desto stΓ€rker brauchst du eigene Dateien, klare Rechte und lokale Fallbacks.
Je integrierter und weniger kritisch ein Workflow ist, desto eher lohnt sich der OpenAI-Komfort.
Wenn du heute nur 10 Minuten hast, mach diese Mini-PrΓΌfung: Wo liegt der Kontext, ohne den deine AI-Arbeit nicht funktioniert?
Wenn die Antwort "in ChatGPT" lautet, zieh die wichtigsten Teile raus: Projektbriefing, Stilregeln, Kundengrenzen, Freigaberegeln, Prompts, Beispiele. Du kannst dafΓΌr zum Beispiel den /handoff-Prompt von hier nutzen.
Wenn du die Hoheit ΓΌber deine Daten hast, wird die Superapp zu einem mΓ€chtigen Werkzeug, ohne gleich ein geschlossenes Betriebssystem zu sein. Denn Betriebssysteme wechselt man selten aus SpaΓβ¦
𧬠AI baut sich selbst. Das ist der Loop, vor dem alle warnenβ¦
Stell dir ein Schachbrett vor. Auf das erste Feld legst du ein Reiskorn. Auf das zweite zwei. Auf das dritte vier. Dann acht, sechzehn, zweiunddreiΓig. Du kennst das Spiel.
Am Anfang wirkt das harmlos. Nach zehn Feldern sind es 512 KΓΆrner. Nach zwanzig Feldern gut eine halbe Million. Noch greifbar. Dann kippt die Sache aber schnell. Auf Feld 64 landen wir bei rund 18 Trillionen KΓΆrnern.
Und genau das wollten wir damit illustrieren: Was in KΓΌrze im Bereich der AI passieren wird, ist nicht mehr fassbar!
Denn was passiert, wenn AI Aufgaben erledigt und gleichzeitig den Prozess verbessert, mit dem die nΓ€chste AI gebaut wird? We donβt knowβ¦

Der AI-Loop ist der Moment, in dem das Schachbrett kippt
Anthropic hat in einem neuen Beitrag mit dem Titel βWhen AI builds itselfβ genau diesen Punkt auf den Tisch gelegt. Es lohnt, sich das selbst zu lesen und nicht nur aus zweiter Hand zu verdauen.
Claude schreibt intern laut Anthropic inzwischen mehr als 80 Prozent des Codes, der in die eigene Codebasis integriert wird. In einer Optimierungsaufgabe soll Claude Code menschliche LΓΆsungen um den Faktor 52 beschleunigt haben.
Man kΓΆnnte auch sagen: Claude schreibt sich zum groΓen Teil selbst. Und kann auch immer lΓ€nger autonom arbeiten - Stunden, Tage, bald Wochenβ¦
Die Maschine baut sich zwar noch nicht vollstΓ€ndig autonom. Aber allzu viel fehlt nicht mehr. Und hier offenbart sich der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einem Kreislauf.
Anthropic ist mit der Sorge um diese Entwicklung nicht allein. OpenAI hat im Frontier Safety Blueprint selbst auf frΓΌhe Anzeichen rekursiver Verbesserung verwiesen und Google DeepMind hat AlphaEvolve bereits fΓΌr die automatische Optimierung von Rechenzentren, Chipdesign und AI-Training genutzt - also genau dort, wo bessere Algorithmen die nΓ€chste AI-Generation effizienter machen.
Ein Werkzeug macht Arbeit schneller. Ein Kreislauf macht die nΓ€chste Generation des Werkzeugs besser. Wenn dieser Kreislauf stabiler wird, sprechen Forscher von "Recursive Self-Improvement": AI hilft beim Entwurf, Training, Testen und Verbessern ihrer eigenen Nachfolger. A loop is a loop is a loop β¦

Eine Visualisierung der laufenden Entwicklung von Anthropic
Ja, klingt abstrakt und akademisch. In der Praxis wird es aber schnell konkret.
Ein Team hat plΓΆtzlich mehr Content, Code, Experimente, Tools, Auswertungen, Erkenntnisse und Ideen, als Menschen allein sauber verarbeiten kΓΆnnen.
Und irgendwann jetzt ist die knappe Ressource nicht mehr das Ideengeben, sondern das Entscheiden. GefΓΌhlt kΓ€mpfen wir in unserem kleinen Mikrokosmos bereits mit genau diesem Themaβ¦
Die drei Zukunftsszenarien von Anthropic
Anthropic skizziert drei Szenarien.
1. Der glatte Beschleuniger: AI macht Forschung schneller, aber Menschen behalten Ziele, Tests und Entscheidungen in der Hand. Das wΓ€re die wohl angenehmste Version der Zukunft.
2. Der Maschinenkreislauf: AI automatisiert immer grΓΆΓere Teile der AI-Entwicklung. Bessere Systeme bauen bessere Forschungswerkzeuge, und diese Werkzeuge bauen wieder bessere Systeme.
3. Die RealitΓ€t bremst: Compute, Energie, Daten, Organisation, Sicherheit oder menschliches Urteil bleiben echte EngpΓ€sse. Fortschritt bleibt schnell, aber nicht explosionsartig.
Wir mΓΌssen heute nicht wissen, welches Szenario stimmt. Schon die mildeste Variante verΓ€ndert die Wirtschaft massiv. Und die Alternativen sind zu wichtig, um erst dann ernsthaft darΓΌber zu diskutieren, wenn sie offensichtlich werden.

Die Pause-Frage: sinnvoll, aber nicht realistisch
Die Entwicklung geht gerade so schnell vonstatten, dass Anthropic allen Ernstes sagt, dass es gut wÀre, auf die Bremse zu treten⦠und deshalb die Option einer globalen Entwicklungspause ins Spiel bringt.
Die Idee ist nachvollziehbar: Wenn Frontier-Modelle FΓ€higkeiten zeigen, die niemand mehr sauber kontrollieren kann, sollte die Welt bremsen kΓΆnnen. Nur funktioniert so eine Pause nicht wie ein Meetingbeschlussβ¦

Machen wir uns nichts vor: AI ist lΓ€ngst nicht einfach nur Technologie. Es ist Big Business, nationale Sicherheit, Wissenschaft, MilitΓ€r, Prestige und Infrastruktur. Das weiΓ auch Anthropic.
Das kann nur funktionieren, wenn die groΓen Labore vorangehen, wenn Staaten mitziehen, wenn die USA, Europa und China genug Vertrauen, ΓberprΓΌfung und Eigeninteresse teilen, um nicht heimlich weiterzurennen. LOLβ¦ In den heutigen Konstellationen sehen wir schwarz, dass so etwas passiert.
Bestes Beispiel war die Pause-Petition von 2023: trotz prominenter Namen ist praktisch nichts passiert. Und jetzt sind die Stakes noch viel hΓΆher.
Warum AI 2027 jetzt prominenter in diese Debatte gehΓΆrt
Erinnerst du dich noch an die Prognose βAI 2027β, die im April 2025 von sich reden gemacht hat?
Da wurde genau dieses Szenario beschrieben: Erst helfen AI-Agenten beim Coden. Dann helfen sie bei der AI-Forschung. Dann entsteht ein Wettrennen, bei dem Firmen und Staaten immer weniger Zeit haben, die eigenen Systeme wirklich zu verstehen. Klingt sehr genau nach dem, was aktuell passiert.
Wichtig dabei: Das ist keine absolute Prophezeiung. Wir wissen nicht, ob das so eintreten wird. Aber wir empfehlen dir sehr, mal dieses halbstΓΌndige Video anzusehen.
Die Prognosen von βAI 2027β sind inzwischen ein nΓΌtzlicher VergleichsmaΓstab. In Fachkreisen diskutiert man, ob reale Signale schneller oder langsamer laufen als erwartet.
In der Diskussion um die automatische Selbstverbesserung der AI haben auch die AI-Doomer Eliezer Yudkowsky und Nate Soares eine Stimme verdient.
Mit ihrem Buch "If Anyone Builds It, Everyone Dies" leisten sie einen super wichtigen Beitrag und vertreten darin die hΓ€rteste Position: Wenn jemand eine wirklich ΓΌbermenschliche AI mit heutigen Methoden baut, endet das katastrophal. Wir haben hier darΓΌber berichtet.

Wir ΓΌbernehmen diese Gewissheit zwar nicht einfach so, dafΓΌr finden wir die Welt zu komplex.
Aber die Kernfrage hallt sehr wohl nach und beschΓ€ftigt uns in stillen Stunden: Warum glauben wir, dass ein immer besseres, schnelleres, strategischeres System dauerhaft in den Grenzen bleibt, die Menschen ihm setzen? Und was ist, wenn Menschen diese Grenzen bewusst aushebeln?
Eine befriedigende Antwort haben wir nicht ... und dieses Video fΓΌhrt sehr anschaulich vor Augen, was alles schief laufen kΓΆnnte. Ughhhβ¦
Unser Take: Am Ball bleiben und schauen, wohin die Reise fΓΌhrt
Wir schreiben das hier nicht, um Panik zu machen oder weil wir vorgeben zu wissen, wie die nΓ€chsten zwei Jahre aussehen werden. Tun wir nicht.
Vielleicht bleibt alles langsamer, als AI 2027 vermutet. Vielleicht greifen technische Grenzen. Vielleicht werden Safety-Methoden besser. Vielleicht unterschΓ€tzen wir aber auch, wie schnell sich kleine Verbesserungen stapeln. Vielleicht, vielleicht, vielleichtβ¦
Was wir ziemlich sicher sagen kΓΆnnen: Die Entwicklung wird nicht langsamer, nur weil unser BauchgefΓΌhl lineare Kurven lieber mag. Und sie wird nicht ungefΓ€hrlich, nur weil die Tools nΓΌtzlich sind. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Wir kΓΆnnen nur uns selbst und unserem Credo treu sein: Offen bleiben. Viel ausprobieren. Eigene Arbeitsprozesse umbauen. Ergebnisse hart prΓΌfen. Politische und gesellschaftliche Fragen ernst nehmen. Und bei allem Fortschrittsoptimismus eine gesunde Portion Respekt behalten.
Unser aller Job ist es, nicht erst auf Feld 60 zu merken, dass das Schachbrett fast voll istβ¦
π‘ Prompt: Der kleine Hack, der unsere NotebookLM-Grafiken rettet
Stefan hat uns letzte Woche auf einen nervigen Punkt aufmerksam gemacht: Unsere NotebookLM-Infografiken sehen gut aus, aber einzelne deutsche Labels haben manchmal kleinere Fehler im Text.
Sein Tipp: βPixelfehlerβ im Prompt verbieten. Hat zwar ein bisschen geholfen, aber das Problem nicht vollstΓ€ndig gelΓΆst.
Bislang war unser Ansatz, den konkreten Text fΓΌr die NotebookLM-Grafik bereits mit dem Designkonzept zusammen zur VerfΓΌgung zu stellen (wir nutzen dafΓΌr die inoffizielle NotebookLM CLI / MCP). Aber das war ja offensichtlich auch nicht der Weisheit letzter Schlussβ¦
Unser neuer Workaround: NotebookLM baut weiter die Grafik (uns gefΓ€llt der Stil). Danach schicken wir das fertige PNG einmal durch GPT Images 2.0 und lassen den Text fixen und das NotebookLM-Logo entfernen. Et voilΓ , geht doch!

Γbrigens: GPT-Image-2 liegt in der Text-to-Image Arena weiter auf Platz 1. Und das trotz frischer Konkurrenz: Reve 2.0 ist direkt auf Platz 2 eingestiegen, Microsofts MAI-Image-2.5 liegt aktuell auf Platz 4, und das neue Ideogram 4 ist als offenes Designmodell ebenfalls in den Top 10. Der Bildbereich wird gerade wieder ordentlich aufgemischt.
Heute Abend bauen wir dann auch noch den Skill sauber, um damit das direkt von den Agents ΓΌbernommen wird. Wegen Automatisierung und so. Manchmal sind es die kleinen Hacks, die einem Genugtuung verschaffen π...
Geschafft! Bis zur nΓ€chsten Ausgabe.
Reto & Fabian von den AInauten
Wenn du nicht nur ΓΌber solche Systeme lesen, sondern sie sauber in deinen Alltag bringen willst, ist die AInauten Journey dein nΓ€chster Schritt.
Die AInauten Journey: So kΓΆnnen wir dir helfen!
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