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👨‍🚀 So wird 2026 zu deinem besten Jahr

PLUS: 3 AI-Voice-Tools, die wir gerade ausprobieren

Moin AInauten,

Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters am 01.01.2026.

FROHES NEUES JAHR! 🎉 Wir sind super dankbar, dass du auch in 2026 bei uns mit dabei bist. Es wird großartig.

Aktuell sind wir immer noch mitten im Planen, Reflektieren - und nach dem Feedback vom Newsletter am Montag bewegt das Thema auch sehr viele AINAUTEN.

Daher heute noch einmal ein paar Ansätze dazu - gerade auch für Leute, die die Memory-Funktionen noch nicht nutzen.

WICHTIG: Du musst nicht alles machen, was wir dir vorschlagen. Such dir die Methode raus, die dich am meisten anspricht und auf die du Lust hast.

Das haben wir heute für dich im Gepäck:

  • 🥳 So wird 2026 zu deinem besten Jahr

  • 🎯 So erreichst du deine Ziele mit AI & der GPS-Methode

  • 💭 Dein 2026-Turbo: Reflektieren & Planen per Stimme

Los geht’s!

P.S. Selbst wenn du keinen Bock auf das ganze Planen und Reflektieren hast, schau dir die Voice-AI-Tools ganz unten an. Die könnten spannend sein, auch für ganz andere Use Cases. Wir können uns die Arbeit am Computer ohne Voice gar nicht mehr vorstellen!

🥳 So wird 2026 zu deinem besten Jahr

Journaling hat unser Leben verändert. Wir machen es beide seit über 10 Jahren.

Wir haben eigene Planer dazu designed und unzählige Tools dazu ausprobiert. Und klar, gerade in den letzten Jahren nutzen wir ganz viel AI.

Wir werden dir bald unser aktuelles Setup vorstellen, mit Obsidian und Claude Code, was für uns ein absoluter Game-Changer ist. Bei Interesse lass kurz einen Kommentar da.

Ein zentrales Element unserer Journaling-Routine ist natürlich die Reflexion über das vergangene Jahr und die Planung des neuen.

Am Montag haben wir dir ja schon coole Ansätze geliefert, wenn du in deiner AI die Memory-Funktion aktiviert hast. Hier ein paar der von euch generierten Vision Boards.

Heute haben wir ein extrem simples Setup, mit dem du auch starten kannst, wenn du bisher kaum AI genutzt hast und wenig bis gar kein Journaling betreibst und reflektierst.

Die YearCompass-Methode

Die YearCompass-Methode ist ein strukturierter Prozess, den ein Team aus Budapest entwickelt hat. Millionen Menschen weltweit nutzen ihn jedes Jahr.

Das Prinzip: Erst zurückschauen, dann nach vorne planen.

Der Prozess hat zwei Teile:

Teil 1: Das vergangene Jahr abschließen

Du gehst durch alle Lebensbereiche:

Karriere, Beziehungen, Gesundheit, Hobbys.

Was waren deine größten Erfolge? Deine härtesten Herausforderungen? Was hast du gelernt? Und ganz wichtig: Was musst du loslassen, um frei ins neue Jahr zu starten?

Teil 2: Das kommende Jahr gestalten

Jetzt darfst du träumen. Groß träumen.

Du setzt Ziele für jeden Lebensbereich. Du definierst deine "magischen Drei".

Drei Dinge, die du erreichen willst, drei Dinge, zu denen du Nein sagst, drei Menschen, die dich unterstützen. Am Ende wählst du ein Wort, das dein Jahr symbolisiert.

Das Ganze dauert normalerweise 2-3 Stunden.

Wenn du es lieber als PDF ausdruckst und von Hand bearbeitest, auch gut. Das Original-YearCompass-Heft zum Ausdrucken findest du kostenlos auf yearcompass.com/de.

ABER: Wir sind natürlich AINAUTEN. Mit dem richtigen AI-Sparringpartner schaffst du es auch in 45 Minuten und bekommst dabei bessere Ergebnisse. Weil du einen Gesprächspartner hast, der nachhakt.

Hier ein super simpler Prompt, der dich durch den Prozess führt. Einfach kopieren, einfügen, loslegen.

Du bist mein persönlicher Jahresplanungs-Coach.

Führe mich durch die YearCompass-Methode – erst Reflexion über 2025, dann Planung für 2026.

WICHTIG: Stelle mir immer nur 1-2 Fragen auf einmal. Warte auf meine Antwort, bevor du weitermachst. Fasse zwischendurch zusammen, was du über mich gelernt hast.

Starte mit Teil 1 (Rückblick 2025):

- Wichtigste Ereignisse in verschiedenen Lebensbereichen (Karriere, Familie, Freunde, Gesundheit, Hobbys)
- Drei größte Erfolge und was ich dafür getan habe
- Drei größte Herausforderungen und was ich daraus gelernt habe
- Wofür ich dankbar bin 
- Was ich loslassen muss

Dann Teil 2 (Ausblick 2026):

- Meine Träume und Ziele für jeden Lebensbereich
- Die "magischen Drei": Was ich erreichen will, was ich loslasse, wer mich unterstützt - Konkrete erste Schritte für Q1
- Mein Wort des Jahres

Am Ende: Erstelle mir einen kompakten Jahresplan als Zusammenfassung, den ich ausdrucken kann.

Beginne jetzt mit der ersten Frage.

Tipp: Nimm dir wirklich die Zeit dafür. Mach es nicht nebenbei. Setz dich mit einem Kaffee hin, schließ andere Tabs, und lass dich durch den Prozess führen. Und auch hier: nutze Voice (siehe Tools weiter unten). Die 45 Minuten, die du heute investierst, sparen dir Monate des Herumtreibens ohne klare Richtung.

Nachdem wir jetzt einen super Plan und Überblick haben, schauen wir uns an, wie wir mit AI unsere Ziele erreichen können.

🎯 So erreichst du deine Ziele mit AI & der GPS-Methode

Um unsere Ziele zu erreichen, gibt es mit AI ganz viele Wege.

Wir nutzen dafür gerne ein simples und erwiesenes Framework, inspiriert von Productivity-Guru Ali Abdaal, und reichern es etwas mit AI an.

Hand aufs Herz: Wie oft hast du dir ein Ziel gesetzt (z. B. "Fit werden" oder "Business starten") und nach ein paar Wochen frustriert aufgegeben?

Das Problem ist meistens nicht, dass wir faul sind. Das Problem ist, dass wir keinen echten Fahrplan haben.

Ziele sind eigentlich nur eine Reihe von Aufgaben. Wenn wir das Ziel nicht erreichen, machen wir schlichtweg nicht die richtigen Dinge.

Und hier kommt die GPS-Methode ins Spiel. Es gibt sie ebenfalls schon ewig. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, dauert nur 5 bis 10 Minuten und erhöht deine Erfolgschancen drastisch.

So funktioniert sie, vereinfacht und aufs Wesentliche reduziert:

1. G – Goal (Ziel)

Die meisten Ziele scheitern, weil sie zu vage sind (z. B. "Ich will aufhören zu prokrastinieren").

Nach der GPS-Methode besteht ein gutes Ziel aus drei Elementen:

  • Was: Sei extrem spezifisch. Statt "Ich will abnehmen", sag: "Ich will mein Bauchfett um 50 % reduzieren".

  • Warum: Finde einen emotionalen Grund, der dich antreibt (nicht nur Geld oder Status).

  • Anti-Ziele: Was willst du auf dem Weg vermeiden? Zum Beispiel: "Ich will ein Business aufbauen, aber nicht am Wochenende arbeiten".

Ganz ehrlich: Das Konzept von Anti-Zielen ist eines der spannendsten für uns. Es schränkt herrlich ein und hat einen enormen Effekt.

2. P – Plan

Der Plan ist die Brücke zwischen deinem Ziel und der Umsetzung. Er besteht ebenfalls aus 3 Elementen.

  • Major Moves: Definiere die 3 bis 5 großen Schritte, die dich theoretisch ans Ziel bringen (z. B. 10.000 Schritte am Tag).

  • Realitäts-Check: Funktioniert der Plan in der Theorie? Befolge ich ihn in der Praxis? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?

  • Die Kristallkugel: Stell dir vor, du bist in der Zukunft und bist gescheitert. Woran lag es? Identifiziere diese Hindernisse jetzt schon (z. B. "Ich esse zu viele Snacks, wenn ich gestresst bin") und plane Gegenmaßnahmen.

3. S – System

Hier geht es darum, wie du den Plan täglich durchziehst.

Tracking ist immer sehr lästig. Aber über 100 Studien beweisen, dass es extrem wertvoll ist und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Ziele erreicht werden.

  • Tracking: Miss deinen Fortschritt. Wer trackt, erreicht seine Ziele eher.

  • Erinnerungen: Blocke dir Zeit im Kalender oder nutze Vision Boards (wie das aus unserem letzten Newsletter), damit du dein Ziel nicht vergisst.

  • Accountability: Such dir jemanden, dem du Rechenschaft ablegst. Wir enttäuschen ungern andere.

Lass dich vom ersten Blick nicht abschrecken. Es ist viel einfacher als du denkst, Ziele nach dem GPS-Framework zu gestalten.

Vor allem, weil wir ja AI haben.

Hier ist ein kompletter System Prompt, der dich durchführt. Oder aus dem du ein GPT, Projekt etc. machen kannst, um über das ganze Jahr deine Ziele klarzubekommen.

Der Prompt ist etwas länger, daher findest du ihn hier in einem Doc.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

💭 Dein 2026-Turbo: Reflektieren & Planen per Stimme

WIR LIEBEN VOICE-TOOLS! Und haben im Newsletter schon oft über Wispr Flow geschrieben (und sind nach wie vor Superfans).

Aber es schadet nicht, von Zeit zu Zeit Alternativen zu prüfen - gerade wenn es um die Jahresplanung oder tiefe Reflexion geht.

Vorab: Warum ist Voice so wichtig? Weil wir ca. 3x schneller sprechen als wir tippen. Und weil beim Sprechen die „innere Zensur“ wegfällt.

Wir experimentieren gerade mit verschiedenen Voice-Tools herum. Hier unsere drei aktuellen Favs:

1. Voicenotes.com: Der „Sekretär“ in deiner Hosentasche

Wenn du nicht am Schreibtisch sitzen willst, ist Voicenotes dein Tool. Es ist keine reine Diktier-App, sondern ein Gedächtnis-Speicher.

  • Der Clou: Du kannst deine eigenen Gedanken später „befragen“. Du sagst im Juni: „Was waren eigentlich meine Ziele für Q2?“ und die AI sucht es aus deinen Sprachnotizen raus.

  • Ideal für: Mobile Brainstormings beim Spaziergang oder schnelle Reflexionen zwischendurch.

Die App ist nicht ganz billig, aber das Geniale ist die Integration: Sie läuft quasi überall, von WhatsApp bis Smart Watch.

2. Monologue: Der Schreib-Profi für den Mac

Monologue ist für alle, die Wispr Flow lieben, aber eine noch tiefere Integration in ihren Schreib-Workflow am Mac suchen.

Die App wird seit einiger Zeit ziemlich gehyped. Und das zurecht. Die Qualität ist wirklich enorm.

  • Der Clou: Sie lernt deinen Schreibstil und dein spezielles Fachvokabular extrem gut. Und ist darauf getrimmt, „fertigen“ Text zu liefern, der sofort in E-Mails oder Dokumenten landen kann.

  • Ideal für: Lange Journaling-Sessions direkt am Computer, bei denen du willst, dass der Text sofort „perfekt“ aussieht.

Wichtiger Hinweis. Die App ist zwar gut gesichert, aber sie kann z.B. auch Screenshots von deinem Bildschirm machen. Diese werden allerdings sofort wieder gelöscht.

Trotzdem sollte man das Risiko kennen. Allerdings hat die App dadurch krass guten Kontext und liefert eben wirklich gute Ergebnisse.

3. Superwhisper: Das „Fort Knox“ für deine Privatsphäre

Du willst reflektieren, aber deine intimsten Gedanken sollen niemals eine Cloud sehen? Dann ist eine lokale Lösung wie Superwhisper (oder für Techies: Buzz) Pflicht.

  • Der Clou: Alles passiert auf deinem eigenen Rechner. Keine Daten verlassen dein Gerät. Es nutzt die Power deines Prozessors, um Sprachaufnahmen in Text zu verwandeln.

  • Ideal für: Alle, denen Datenschutz heilig ist oder die ohne Internetverbindung arbeiten wollen.

Unter dem Strich: Wenn du noch kein Voice-to-Text-Tool nutzt, ist das ein absolutes Muss für 2026! Wispr Flow ist Marktführer in dem Bereich, und je nach Anwendung hast du hier alternative Optionen kennengelernt.

So, jetzt solltest du aber perfekt ausgestattet sein, für ein ideales 2026.

Wir freuen uns riesig auf das neue Jahr und sind gespannt, was sich in Sachen AI alles tun wird.

Danke, dass du mit dabei bist und von Herzen ein frohes neues Jahr!

Reto & Fabian von den AInauten

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