
Moin AInauten,
Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters.
Die Cowork-Tools sind weiterhin in aller Munde. Wall Street zittert. Und wir mΓΌssen ΓΌber Sicherheit reden. AuΓerdem haben wir unsere Erfahrungen mit AI-Buchhaltung und dem Erstellen von AI-Influencern mit dabei.
Das haben wir heute fΓΌr dich im GepΓ€ck:
π€ Die Cowork-Revolution (und warum du aufpassen solltest)
πΌ Buchhaltung mit AI - oder lieber nicht?
π AI-Influencer: So einfach war es noch nie
Los geht's!
Diese Ausgabe wird dir prΓ€sentiert von sevdesk
π€ Die Cowork-Revolution (und warum du aufpassen solltest)
Es vergeht keine Woche, in der wir nicht darΓΌber schreiben. (Sorry, es ist einfach sooo wichtig.) Mittlerweile ist das Thema auch in groΓen Medien wie FAZ & Co. angekommen.
Claude Code und Claude Cowork sind gerade ΓΌberall.
Und ja, wir sind selbst total geflasht. Wir nutzen Claude Code nonstop und es ist ein Paradigmenwechsel. Wissensarbeit wird neu definiert.
Google, OpenAI, etc. werden bald mit Γ€hnlichen Tools nachziehen. Bevor du dich aber ebenso reinstΓΌrzt, wollen wir heute wieder einmal ein Sicherheitsthema aufbringen, das jeder kennen muss.
Mehr dazu gleich.
Die Wall Street hat Panik
Wie mΓ€chtig die neue Art zu arbeiten ist, sieht man jetzt schon ziemlich deutlich.
Der CTO von Vercel hat ein Projekt, das ein Jahr gedauert hΓ€tte, in einer Woche fertiggestellt.
Ein anderer CEO hat seine PlΓ€ne, neue Entwickler einzustellen, gecancelt. Weil er plΓΆtzlich 5x produktiver ist.
Andere bauen komplette Apps: MRI-Viewer, automatisierte GewΓ€chshΓ€user, was auch immer.
Das Interessante: Die BΓΆrse reagiert bereits. Der Morgan Stanley SaaS-Index ist dieses Jahr schon 15% im Minus. Die Aktien von Intuit, Adobe, Salesforce sind alle ziemlich rot.

SaaS-Firmen waren jahrelang die Lieblinge der BΓΆrse. Planbare Recurring Revenues, hohe Margen. Aber diese Logik bricht zusammen, wenn AI plΓΆtzlich jeden zum Builder macht.
Und das ist nur die Welt der Programmierer. Wir sehen jetzt schon in unserer tΓ€glichen Arbeit, wie viel uns die Tools auch bei Nicht-Programmierarbeit helfen. Wir sind so viel produktiver und kΓΆnnen Dinge, die wir vorher nicht konnten.
Klar, einen Prototypen zu vibecoden ist etwas ganz anderes, als eine Enterprise-fΓ€hige revisionssichere SaaS-LΓΆsung zu betreiben. Das sind geschΓ€ftskritische Systeme, die CFO, HR und Vertrieb im Alltag tragen mΓΌssen.
Aber eines ist klar: Der Lock-in-Effekt von SaaS brΓΆckelt gerade gewaltig. Die MachtverhΓ€ltnisse verschieben sich. Und wer will, der kann jetzt selbst bauen.
Aber (und das ist ein groΓes Aber) β¦
Bevor wir alle in Euphorie verfallen, mΓΌssen wir ΓΌber die Risiken reden.
Code zu generieren ist billig, fΓΌr Spezifikation, Wartung, Debugging und Security braucht es trotzdem die besten KΓΆpfe. Und auch neue Tools wie Claude Code und Cowork haben ihre TΓΌcken.
Wir haben schon ΓΆfter ΓΌber das Sicherheitsrisiko von Prompt Injection geschrieben. Obwohl die Modelle besser werden, verstΓ€rkt sich das Problem noch einmal, wie PromptArmor letzte Woche wieder einmal unter Beweis gestellt hat.
Der Angriff funktioniert so:
Du lΓ€dst eine harmlos aussehende Datei hoch. Vielleicht einen "Skill" oder ein Dokument, das du irgendwo online gefunden hast. In dieser Datei versteckt sich eine Prompt Injection (winzige Schrift, weiΓ auf weiΓ, praktisch unsichtbar).
Und dann passiert Folgendes: Claude liest die Injection, fΓΌhrt einen Befehl aus und lΓ€dt deine sensiblen Dateien auf den Anthropic-Account des Angreifers hoch.
Ohne dass du es merkst. Ohne dass du zustimmen musst.
Weil eben Claude Cowork & Code Befehle in der Kommandozeile ausfΓΌhren kΓΆnnen.
Sie fragen zwar in der Regel um Erlaubnis - aber auch wir erwischen uns oft dabei, dass wir einfach freigeben, weil wir nicht zu 100% verstehen, was da passiert.
Das Fiese an der Attacke war noch die Nutzung der Anthropic API: Diese ist als "vertrauenswΓΌrdig" eingestuft, also blockt die Sandbox sie nichtβ¦
Unser Take: Cowork ist gekommen, um zu bleiben
Wir glauben trotzdem: Diese Tools sind die Zukunft. OpenAI, Google und alle anderen werden Γ€hnliche Features bringen. Das ist kein Hype, der wieder verschwindet.
Aber wir mΓΌssen lernen, damit umzugehen. Wie bei jedem mΓ€chtigen Werkzeug.
Unsere Empfehlungen:
Lade keine Dateien aus unbekannten Quellen in Cowork.
Gib dem Tool keinen Zugriff auf wirklich sensible Ordner.
Schau dir an, welche Befehle ausgefΓΌhrt werden (auch wenn das nervig ist).
Anthropic selbst warnt vor "suspicious actions that may indicate prompt injection". Nur: Wie soll ein normaler Nutzer das erkennen? Das ist ein echtes Problem, das gelΓΆst werden muss.
Wir haben ΓΌbrigens gerade unser neues Claude Code & Cowork Training in unserer Automation Community verΓΆffentlicht, in dem wir nicht nur zeigen, wie du das Maximum rausholst, sondern auch, wie du sicher damit arbeitest.
StoΓe gerne mit dazu, falls du noch nicht dabei bist.
Die Revolution ist da. Aber wie bei jeder Revolution gilt: Mit wachsamen Augen rein.

π¨βπ« Buchhaltung mit AI oder lieber nicht?
Vielleicht bist du selbststΓ€ndig, Freelancer, hast gegrΓΌndet oder denkst darΓΌber nach.
Dann geht es dir vermutlich wie uns: Buchhaltung, Steuerberater & Co. sind ein Thema, das so gar keinen SpaΓ macht.
Steuerberater verlangen ein VermΓΆgen fΓΌr Dinge, die so schwer nicht sein kΓΆnnen. Oder Themen wie Belege sortieren, Kosten auswerten und Controlling fressen Unmengen an Zeit oder Ressourcen.
So ist es zumindest bei uns.
βKein Problemβ, haben wir uns gedacht. Es gibt ja AI und wir sind Automation Profis, wir automatisieren uns die nervigen Sachen einfach.
Gestartet sind wir mit Belegerfassung zu Google Sheets. Weiter zu Rechnungserstellung automatisch mit einem Textprompt. Und so weiterβ¦
Das sieht dann ganz schnell so aus:

Warum DIY mit AI fΓΌr viele nicht die richtige LΓΆsung ist
Das groΓe Problem, in das wir immer wieder laufen, wenn wir uns Steuerrat von der AI holen oder Belege buchen lassen: Es passieren Fehler und die Automations werden sehr schnell, sehr komplex.
Siehe Beispiel oben. Das kann schnell zu mehr Arbeit und Γrger fΓΌhren, als man sich einspart.
Klar, wir wΓΌnschen uns alle, dass die Buchhaltung wie Zauberei einfach passiert. Vielleicht kann die AI das auch irgendwann.
Stand heute ist dem aber nicht so. Es braucht Klarheit, Einfachheit und vor allem eine gewisse Sicherheit. Ganz weg geht die Arbeit vorerst nicht. Daher setzen wir bei uns auf eine hybride LΓΆsung.
Unsere perfekte LΓΆsung zwischen AI und Sicherheit
Gerade fΓΌr GrΓΌnder, SelbststΓ€ndige und Unternehmer mit kleineren Unternehmen ist ein Tool wie sevdesk eine groΓartige LΓΆsung, um Ordnung ins Chaos zu bringen.
Wir testen es selbst intensiv und sind kurz davor, mit einer unserer Firmen darauf umzusteigen.
Ja, es wird auch z.Β B. bei der Belegerfassung smarte AI eingesetzt und es stehen viele weitere Features auf der Liste, die kommen sollen.
Alles super, aber fΓΌr uns nicht der primΓ€re Grund.
Mit sevdesk verknΓΌpfst du dein Banking, kannst Zahlungen automatisch zuordnen, Rechnungen in 2 Minuten erstellen und hast alles an einem Ort - Belege, Rechnungen, Steuern.
Es ist fΓΌr uns eine super hybride LΓΆsung, um Dinge zu automatisieren und trotzdem auf der sicheren Seite zu sein.
UND: FΓΌr alle Automation Nerds, im Pro Paket gibt es auch eine API-Schnittstelle.

ππ€
Wir haben uns selbst einen sevdesk Account geholt und testen gerade sehr viel mit der API. Hier ergeben sich richtig spannende Cases, ΓΌber die wir bei Interesse gerne ein andermal berichten kΓΆnnen.
Also, wenn du auch gerne etwas mehr Ordnung und weniger Zeit mit Admin verbringen willst, schau dir sevdesk einmal an.
Das Ganze schon wirklich fΓΌr sehr kleines Geld. FΓΌr AINAUTEN gibt sevdesk sogar noch 10Β % auf den eh schon groΓartigen 50Β %-Sale.
Sprich: ΓΌber unseren Code AINAUTEN60 bekommst du 60Β % Rabatt!
P.S. SelbstverstΓ€ndlich haben besonders groΓe Unternehmen oft sehr individuelle Anforderungen und brauchen daher individualisierte Automatisierungen wie die oben gezeigte. Wenn du diese nicht selbst bauen willst, haben wir mittlerweile ein paar sehr starke Partner, die das umsetzen kΓΆnnen. Einfach bei uns melden.
π AI-Influencer: So einfach war es noch nie
Vor zweieinhalb Jahren haben wir das erste Training zu AI-Influencern gemacht. Das war... anstrengend.
Stundenlange Arbeit in Tools wie Foooocus, um konsistente Gesichter zu bekommen. Komplizierte Workflows. Und an Video war ΓΌberhaupt nicht zu denken.
Heute? Drei Klicks und du hast ein fertiges TikTok-Video!
Da das Thema immer wieder von AINAUTEN an uns herangetragen wird, hier mal wieder ein Update.

higgsfield.ai
Was sich geΓ€ndert hat
Klar, die Modelle sind besser und mit Automation-Tools wie Zapier, n8n, Make etc. kann man so gut wie alle Pipelines bauen.
Aber selbst hier steckt noch eine Menge Arbeit.
Eines unserer Lieblingstools, Higgsfield, hat ein eigenes AI Influencer Studio vorgestellt. Mit einem radikal simplen Workflow!
Der Workflow:
1. Charakter erstellen
Du definierst Look, Style und PersΓΆnlichkeit. Keine komplizierten Prompts. Einfach Regler schieben: EthnizitΓ€t, Hautfarbe, Augenfarbe, Sommersprossen, Tattoos, KΓΆrpertyp, Haare.
Alles anpassbar. Teilweise auch verrΓΌckt, wie detailliert Higgsfield wird.

2. Per Text verΓ€ndern
Du willst, dass sie ein Tank Top trΓ€gt? Einfach tippen: "Lass sie in einem Aufzug stehen."
Du willst ein Produkt in ihrer Hand? "Sie hΓ€lt ein Produkt namens Sparkle." Das Tool schreibt sogar den Markennamen drauf.
3. Video generieren
Du kannst dann aus super vielen Bewegungen auswΓ€hlen (TΓ€nzen, Emotionen etc.) und Referenzvideos hinzufΓΌgen.
Fertig. Ready fΓΌr TikTok, Reels oder Shorts.
Das Beste: Dein Charakter bleibt konsistent. Gleiches Gesicht, gleicher Style, Video fΓΌr Video. Das war vor zwei Jahren das grΓΆΓte Problem und quasi unmΓΆglich.
Warum das gerade explodiert
Ein Feature hat uns besonders beeindruckt: Motion Transfer.
Du siehst einen viralen Trend auf TikTok? Lade einfach das Video hoch und dein AI Influencer macht exakt die gleichen Moves.
Ohne, dass du die Choreografie lernen musst. Ohne, dass du vor die Kamera musst.

In unserer Community ist das Thema AI-Influencer immer wieder extrem beliebt. NatΓΌrlich sind die Social Networks voll von AI-Influencern.
Aber fΓΌr viele Brands kann das sehr nΓΌtzlich sein. Die EinstiegshΓΌrde ist quasi weg. Du brauchst keine Design-Skills. Keine Video-Expertise. Kein teures Equipment.
Was du brauchst: Eine Idee und ein bisschen Zeit zum Experimentieren.
Klar, echte Creator mit PersΓΆnlichkeit und AuthentizitΓ€t werden nicht verschwinden. Aber fΓΌr bestimmte Use Cases (Nischen-Content, Affiliate, anonyme Accounts) ist das ein absoluter Game Changer.
Wer das Thema AI Influencer bisher als "zu kompliziert" abgehakt hat: Schaut es euch nochmal an. Die Welt hat sich gedreht.
FΓΌr alle, die es nicht interessiert, finden wir es zumindest wichtig zu wissen, wie gut die AI Influencer schon sind. Damit wir verstehen, mit welchem Content wir es auf Social zu tun haben.
Geschafft! Bis zur nΓ€chsten Ausgabe.
Reto & Fabian von den AInauten
Die AInauten Journey: So kΓΆnnen wir dir helfen!
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