
Moin AInauten,
Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters.
Heute haben wir eine vollgepackte Ausgabe. Google hat Unmengen an neuen AI-Features veröffentlicht. Wir konzentrieren uns auf das, was wir heute schon nutzen können. Dazu noch ein cooler AEO Tool Test und ein eher philosophischer Gedanke zum Schluss.
Hier die Themen im Detail:
🚀 Tag 1 Google I/O: Was war los (und was du heute schon nutzen kannst)
🔍 Tool-Test: Bist du in ChatGPT & Co. überhaupt sichtbar?
🧠 Die Zukunft ist hier, nur noch nicht bei uns
Los geht's!
Diese Ausgabe wird dir präsentiert von:
🚀 Die für uns interessantesten Themen der Google Konferenz
Gerade fand die große Google-Entwickler-Konferenz statt, die Google I/O.
Google hat am Tag 1 auf der I/O eine richtig coole Show abgeliefert. So viele neue Tools, Modelle und Features, dass wir gar nicht alles in einen Newsletter packen können.
Zwei Bemerkungen vorab:
Wir fokussieren auf das, was wir schon nutzen können.
Ein Großteil des Vorgestellten ist noch gar nicht verfügbar. Wir schreiben nicht gerne über Sachen, die du erst in vier Monaten ausprobieren kannst. Deshalb erwähnen wir das nur am Rande.
Gemini 3.5 Flash + frisches Plattform-Design
Das wichtigste Update für alle, die Gemini regelmäßig nutzen: Es gibt ein neues Standard-Modell. Gemini 3.5 Flash ist ab sofort in der App, in der Suche sowie in der API verfügbar.
Laut Google ist es rund 4x schneller als die aktuelle Frontier-Modell-Konkurrenz und bei Coding und Agent-Workflows deutlich besser als alles bisherige von Google.
Wir testen es seit gestern und können das Tempo bestätigen. Cooles Modell. War lange überfällig.
Die Gemini 3.5 Pro Version für die komplexeren Sachen folgt im Juni.
Parallel hat die Gemini App selbst ein Redesign bekommen. Ruhiger, aufgeräumter - nice, aber kein Game-Changer.

Google Omni: das neue Allround-Video-Modell
Auch frisch live ist Google Omni. Ein multimodales Modell, das aus quasi allem alles macht. Text rein, Video raus. Video rein, Bild raus. Du verstehst die Idee. Verfügbar in der Gemini App, in Google Flow und in YouTube Shorts.
Live Docs & Gmail Live: cool, aber nicht für uns (noch)
Live Docs & Gmail Live sehen spannend aus. Du sprichst mit dem Handy, Gemini baut parallel das Dokument oder den Mail-Entwurf. Voice-First, ohne Tippen.
Bei uns in DACH kommt es erst irgendwann im Sommer und auch dann nur für AI Pro und Ultra Abos. Wir behalten es auf dem Schirm.

Gemini Spark: Googles Antwort auf Claude Cowork und Codex?
Wir, die viel mit der Google Suite arbeiten, fragen uns seit Monaten, wann Google bei den agentbasierten Tools nachzieht.
Anthropic hat mit Claude Code und Cowork die Wissensarbeit umgekrempelt, OpenAI hat mit Codex einen ähnlichen Pfad eingeschlagen. Bei Google war es bisher eher ruhig.
Mit Gemini Spark kommt jetzt der erste echte Konter. Ein persönlicher Agent in der Gemini App, der auf einer eigenen Cloud-Maschine 24/7 für dich läuft. Mit nativem Zugriff auf Gmail, Docs, Drive und Kalender. Plus Connectors via MCP.
Use Cases aus der Demo: Postfach in Ordnung halten und priorisieren. Restaurant buchen mit deinen Präferenzen. Ein beliebiges Thema überwachen und Bescheid geben, sobald sich was tut. Quartalsreport aus den letzten zehn Meeting-Notes bauen.
Spark kann mit allen Google Produkten perfekt arbeiten. Genau das brauchen wir.
Aktueller Wermutstropfen: leider nur in den USA und noch in Beta. Sprich: weiter warten.
Antigravity 2.0: jetzt wird's spannend für Power-User
Jetzt aber etwas, das auch du sofort nutzen kannst: die neue Version von Google Antigravity ist da. ENDLICH!
Googles Coding-Client hat nämlich ein Update bekommen, das ihn deutlich näher an Codex und Claude Code heranrückt.
Du öffnest einen lokalen Ordner, der Agent arbeitet direkt darin. Sauberes Interface mit Projects, History und Scheduled Tasks.

Dazu gibt es jetzt ein eigenes Skills-System. Du bringst dem Agent über kleine Markdown-Files bei, wie er bestimmte Aufgaben lösen soll.
Es gibt auch Google-eigene Skills. Ein sehr cooler Skill zum Ausprobieren ist /grill-me 😉.
Nach den ersten Tests mit dem neuen Gemini 3.5 Model sind wir sehr positiv überrascht.
Wir haben einfach eines unserer bestehenden Projekte, an dem wir sonst mit Claude arbeiten, in Antigravity geöffnet, dann Gemini 3.5 Flash ausgewählt und einmal gefragt "Kennst du dich hier aus?".

Acht Sekunden später: CLAUDE.md gelesen, README.md gelesen, Ordnerstruktur durchgegangen, Antwort: "Kenne mich bestens aus!"
Wir konnten nahtlos damit arbeiten und mit wirklich guter Performance. Das ist der Riesenvorteil, wenn du wie wir mit dem Files-over-Tools-Konzept arbeitest und die Daten aus den Chatbots rausholst und lokal speicherst.
Alle unsere Projekte und Ordnerstrukturen sind so aufgesetzt, dass jede AI ohne Probleme sofort damit arbeiten kann.
Für unsere AI AUTOMATION-Community machen wir dazu zeitnah ein eigenes Video. Antigravity 2.0 gibt es kostenlos in der Free-Tier-Variante, falls du selbst reinschauen willst.
Und: die Google Suche wird komplett umgebaut
Letzter Punkt, der direkt zum nächsten Thema überleitet: Die Google Suche bekommt das größte Update seit über 25 Jahren!
Eine Suchbox, die sich beim Tippen ausklappt. Multimodale Eingabe (Bild, Datei, Video, sogar Chrome-Tabs). Follow-Up-Fragen direkt aus den AI-Overviews. Eigene Suchagenten, die 24/7 für dich monitoren.

Auch YouTube wird zur Frage-Antwort-Maschine. Mit dem neuen “Ask YouTube”-Feature stellst du dem Suchfeld eine echte Frage statt nach Stichworten zu suchen.

Der AI Mode der Google Suche hat nach einem Jahr bereits über eine Milliarde monatliche Nutzer. Die Suchabfragen verdoppeln sich Quartal für Quartal.
Übersetzt: Die Art, wie Menschen suchen, verändert sich fundamental - wir haben schon oft darüber geschrieben
Es geht nicht mehr nur darum, in den klassischen blauen Links zu ranken. Sondern darum, in den Antworten der Chatbots und AI-Suchmodi überhaupt aufzutauchen.
Wie du heute schon prüfst, wie sichtbar deine Marke in ChatGPT, Perplexity und Co. ist, schauen wir uns jetzt an.
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🔍 Tool-Test: Sichtbarkeit bei ChatGPT & Co. erhöhen
Vor zwei Wochen haben wir hier das letzte Mal über das Thema Answer Engine Optimization (AEO) geschrieben. Konkret geht es darum, wie du mit ein bisschen Prompting manuell testen kannst, ob deine Marke in ChatGPT, Claude & Co. überhaupt vorkommt.
DIY funktioniert. Aber ehrlich gesagt: für eine schnelle Bestandsaufnahme mag das gehen, aber für kontinuierliches Tracking, Wettbewerber-Vergleich und konkrete Empfehlungen brauchst du irgendwann ein Tool.
Heute wollen wir darauf eingehen, was du machen kannst, um mit deinem Business in den AI-Chatbots sichtbarer zu werden.
Ein einfacher Weg ist es, das Thema mit einem Tool anzugehen. HubSpot hat dazu ganz frisch eine eigene AEO-Standalone-Lösung gelauncht und uns gefragt, ob wir es einmal testen wollen.
Logo! Gesagt, getan - steigen wir ein und schauen uns das AEO-Tool mal im Detail an.
Setup: 30 Sekunden, kein Onboarding-Theater
Wir mögen selbsterklärende Tools, bei denen wir nicht lange irgendwelche Onboarding-Videos schauen müssen. Marke rein, Domain rein, Start. So ist es auch bei HubSpot.

Bei uns also: AINAUTEN + ainauten.com. Dann klick auf "AEO-Testversion starten". Los geht’s!

Was uns gefällt: Keine Kreditkarte nötig, kein Sales-Call, kein 14-stufiges Onboarding. 28 Tage echter Zugriff, danach ist der Account schreibgeschützt, falls man nicht upgraden will. Fair.
Auto-Analyse: Das Tool macht erstmal seine Hausaufgaben
Während du einen Kaffee holst, läuft im Hintergrund die komplette Marken- und Wettbewerbsanalyse.

Markeninformationen werden von der Website abgerufen, Wettbewerber identifiziert, Zielgruppe gemappt.
Das Tool hat ohne unser Zutun zwei unserer größten internationalen Wettbewerber erkannt:

Superhuman AI und The Rundown.
Das sind tatsächlich zwei der relevantesten AI-Newsletter im englischsprachigen Raum, mit denen wir uns vergleichen müssen.
Wir hätten uns mehr deutschsprachige Analyse gewünscht, aber das ist bei uns auch etwas komplizierter. AINAUTEN als Marke gibt es ja nicht nur im DACH-Raum, sondern auch international auf Englisch.
Sobald die Analyse durchgelaufen ist, hast du ein Dashboard.

Was uns am meisten geholfen hat:
Share of Voice im direkten Vergleich (in unserem Test: The Rundown 57 %, Superhuman AI 43 % ... und wo sind wir? Genau, das ist der Punkt 😄…)
AI-Sichtbarkeit über Zeit als Trendlinie (hilft sehr, um zu sehen, ob die Maßnahmen wirken)
Prompts: Wo tauchst du auf und wo nicht?
Jetzt kommen wir zum spannenden Teil.
Aus deiner Marke, deinen Wettbewerbern und deiner Zielgruppe baut das Tool automatisch eine Liste an realistischen Prompts, sogar sortiert nach Buyer-Journey-Phase (Bewusstsein, Überlegung, Entscheidung).

Bei uns z.B.:
"Was ist der beste deutschsprachige KI-News-Newsletter?"
"Welche KI-News-Newsletter liefern praxisnahe Hacks für den Arbeitsalltag?"
"Welche KI-News-Newsletter empfehlen sich für Unternehmer und Selbstständige?"
Das sind genau die Fragen, die unsere potenziellen Leser tatsächlich an ChatGPT stellen würden.
Diese Prompts schickt das Tool dann durch ChatGPT, Perplexity und Gemini - und du siehst auf einen Blick, wo deine Marke auftaucht und wo nicht.

Bei uns z.B. der Prompt "Welche KI-News Newsletter fokussieren sich auf Business-Anwendungen?" Das ernüchternde Ergebnis bei ChatGPT: "Marke nicht in dieser Analyse erwähnt."
Autsch… aber hey, jetzt wissen wir, dass wir ran müssen an das Thema.
Die eigentliche Pointe: Empfehlungen, nicht nur Diagnose
Die Diagnose ist auch super interessant. Die meisten AEO-Tools sagen dir einfach "du bist nicht sichtbar". Das ist die Diagnose. Der schwierigere Teil ist das, was du als Nächstes tun sollst.
HubSpot dreht das um. Aus den Daten generiert es konkrete Content-Empfehlungen.

Bei uns z.B. die Empfehlung:
"Erstelle eine Listicle zu praxisnahen KI-Newslettern, um Alltags-Hacks schnell vergleichbar zu machen und Featured Snippets zu gewinnen."
Empfohlener Titel: "7 KI-News-Newsletter mit Hacks für den Arbeitsalltag"
Content-Typ: Listicle. Kanal: Blog. Zielgruppe: KI-interessierte Berufstätige.
Das ist kein "hier sind deine Daten, viel Spaß damit".
Das ist dein nächster Blogpost, fertig vorgeschlagen, mit Begründung, woher die Empfehlung kommt (welche Quellen, welche Prompts).
Den Output kannst du dann nehmen und direkt umsetzen - entweder manuell, oder direkt im Marketing Hub, falls du HubSpot eh nutzt.
Was kostet es?
Wie schon gesagt kannst du das Tool ganz ohne Kreditkarte initial für 28 Tage kostenlos testen.
Danach kostet das Standalone-Tool 49 € im Monat. Marketing Hub Pro+ Kunden bekommen AEO inklusive.
Im Vergleich zu anderen AEO-Tools, die deutlich teurer sind und oft nur eine einzige Suchmaschine abdecken, ist das ein sehr fairer Einstieg - gerade wenn du in der Phase bist, in der du herausfinden willst, ob das Thema für dich überhaupt einen Hebel hat.
Unser Take: Schnelle Erkenntnisse und praktische Tipps
Das Tool macht zwei Dinge richtig gut.
Schnell zur ersten Erkenntnis. Setup in 30 Sekunden, erste Insights in ein paar Minuten. Kein Onboarding-Schmerz.
Empfehlungen statt Daten-Friedhof. Das Tool schlägt die Brücke von "du bist nicht sichtbar" zu "tu konkret das hier". Das ist genau der Hebel, an dem die meisten Tools scheitern.
Was wir noch testen werden: wie sich das Tool über mehrere Wochen verhält, wenn man die empfohlenen Inhalte tatsächlich umsetzt. Das wird dann ein eigener Deep-Dive im Newsletter werden.
Das Tool ist definitiv mit die einfachste Variante, mit dem Thema AEO durchzustarten. Dann hast du 28 Tage Zeit, um herauszufinden wie es funktioniert, ohne dass du dich zu irgendwas committen musst.
Probiere es gerne einmal aus:
🧠 Die Zukunft ist hier, nur noch nicht bei uns
Zum Schluss noch ein kurzer Gedanke, über den wir gerade brüten. Keine News, kein Tool. Einfach ein paar Sätze, die wir mit dir teilen wollen.
Wer uns länger liest, kennt Andrej Karpathy. Er ist Mitgründer von OpenAI, war fünf Jahre AI-Lead bei Tesla und hat danach mit Eureka Labs auf Education und seine YouTube-Vorlesungen fokussiert.
Gestern hat er ein Update gepostet, das viele überrascht hat:

Übersetzt: Er wechselt zu einem Frontier Lab!
Karpathy ist ungebunden und finanziell frei, er hätte alles machen können. Aber er entscheidet sich für einen Job bei einem Frontier Lab. Weil cutting edge eben nur dort passiert!
Dazu passt ein zweiter Tweet, der uns die letzten Tage nicht losgelassen hat:

Sinngemäß:
Leute in den großen Labs sind 3-4 Monate vor dem Silicon Valley.
Die wiederum sind 3-6 Monate vor New York.
Die wiederum sind 6-12 Monate vor dem Rest.
Und der Großteil der Menschen arbeitet mit Tools, die ein bis zwei Jahre hinter dem aktuellen Stand liegen!
Unser Take: Wir bleiben am Ball und halten dich auf dem Laufenden!
Was wir alle bereits öffentlich nutzen können, ist nicht das, was bei Anthropic, OpenAI und Google intern auf den Tischen liegt über die Bildschirme flattert.
Bisher dachten wir, dass die Konkurrenz unter den AI Labs alle dazu pusht, neue Modelle so schnell es geht zu veröffentlichen. Die neuesten Modelle Mythos von Anthropic und GPT-5.5-Cyber von OpenAI zeigen aber ein anderes Bild und sind nur ausgewählten Experten zugänglich.
Wir fragen uns, was schon alles möglich ist, was wir uns noch gar nicht vorstellen können...?
Egal, wir können es eh nicht ändern und geben unser Bestes, uns selbst und alle AINAUTEN zumindest an der Spitze der Nicht-Techies und Normalos zu halten.
Vielleicht schaffen wir es, ein paar Monate Vorsprung vor dem Rest zu behalten. 😄
So, wir sind durch für heute. Danke fürs Lesen und bis am Weekend!
Reto & Fabian von den AInauten
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