AIHOY und happy Weekend, liebe AInauten!

Vielleicht hast du letzte Woche nicht alle spannenden News, Tools und Hacks rund um das Thema AI mitbekommen oder bist erst neu bei uns gelandet. Kein Grund zur Sorge!

Wir haben dir unsere Highlights der vergangenen Woche zusammengefasst:

Zum Abschluss gibt es noch die wichtigsten Quick News für dich: So hast du alle relevanten Entwicklungen mit einem Klick im Blick! Ready? Let’s go!

Was erwartet dich in der AInauten-Community?

In der AI Automation Community lernst du, eigene AI-Mitarbeiter und Automationen aufzubauen, die rund um die Uhr Aufgaben übernehmen. Mehr als 50 Use Cases liefern dir konkrete Ansatzpunkte. Dazu gibt es Tool-Rabatte im Wert von 2.000+ Euro. Außerdem hast du 14 Tage Zeit, alles zu testen.

Der eigentliche Hebel ist aber die Community mit direktem Zugang zu uns und 1.000 anderen AInauten. Dort kannst du konkrete Fragen stellen, deine Ideen mit Menschen aus der Praxis besprechen und von Erfahrungen profitieren, statt dir alles mühsam allein zusammensuchen zu müssen.

Du bekommst also nicht nur Wissen, sondern ein Umfeld, das dir dabei hilft, aus einer guten Idee tatsächlich eine funktionierende Automation zu machen. Und selbstverständlich stehen wir dir persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

⭐⭐⭐⭐⭐ Die AI EXPLORER & AI POWER USER-Trainings findest du hier.

Dieselbe AI, die uns Arbeit abnimmt, nimmt sie auch Angreifern ab. Kritische PHP-Lücken, ein gehackter Cloud-Hoster und in halb Europa gingen Behördenportale vom Netz.

Komplett sicher wird niemand. Aber du musst auch nicht das leichteste Ziel sein!

Unser Deep-Dive geht die Baustellen der Reihe nach durch: Mailkonto, Zwei-Faktor, Handy, Updates, Backups und Router. Wer Websites betreibt oder mit Agenten baut, bekommt einen eigenen Teil.

Keine Zeit für das ganze Monster? Dann nimm die Abkürzung: Mit unserem Prompt prüft dein Agent dein Setup und sagt dir, was ansteht. Geändert wird nichts ohne Freigabe.

Du hast einen Agenten, aber noch keinen Job für ihn? Dann hilft dir auch das nächste Modell-Update wenig 😁. Such zuerst die nervigste Routine, dann das passende Tool.

Auf usecases.ainauten.com liegen inzwischen 345+ konkrete Anwendungsfälle mit Voraussetzungen, Schritten und deutschen Prompts. Gepflegt wird die Sammlung von einem unserer Agenten. Natürlich.

Ein Browser-Agent klickt sich durch Gratis-Kurse und löst die Abschlusstests. Wir haben es ausprobiert und sind jetzt 62 Zertifikate reicher. Die Anleitung dafür kursiert frei im Netz und lässt den Agenten sogar dort weitermachen, wo der Anbieter AI-Hilfe bei Prüfungen verbietet.

Spannender als die Badges: Wer einen Agenten zuverlässig ans Ziel bringt, kann ihm auch Angebote, Recherche oder den Wochenreport geben.

Wie groß die Lücke ist, zeigt eine Bitkom-Befragung: 57 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen AI ein, aber nur 3 Prozent der Anwender sagen, dass sie das Potenzial eher stark ausschöpfen.

Die Recherche liegt in zehn Tabs, die Folien sind noch leer. Genau diese Lücke haben wir mit der ChatGPT-Browser-Erweiterung und den neuen ChatGPT Slides geschlossen: eigenes Deck als Vorlage hochladen, ChatGPT die Tabs auswerten lassen, fertig!

Das Ergebnis bearbeitest du direkt und exportierst es nach PowerPoint, Google Slides oder PDF. Öffentlich teilen ging im Test noch nicht, also haben wir aus den Folien kurzerhand eine Website bauen lassen.

Slides gibt es vorerst nur für Pro-, Business- und Enterprise-Konten mit Space, die Browser-Erweiterung für alle. Für Gamma und Co. wird es eng, wenn der schnelle Entwurf fürs Meeting im Chat einfach mit dabei ist.

Ein einzelner Entwickler lässt Claude acht Agenten parallel koordinieren und baut so Open-Source-Gegenstücke zu Photoshop, Illustrator und Co. Fertig ist das zwar noch lange nicht, aber der Photoshop-Nachbau öffnet schon heute PSD-Files mit Ebenen und Masken.

Nah am Alltag sind auch die Beispiele aus unserer Community: PKV-Belege verfolgen, Baustellenmängel diktieren, alte Access-Datenbanken erweitern. Und wir selbst haben die verschwundene 360°-Panorama-Funktion für Android-Handys nachgebaut.

Faustregel: Selbst bauen, wenn dir genau ein Feature fehlt oder du nur einen Bruchteil eines teuren Abos nutzt. Weiter zukaufen, wenn auch andere damit arbeiten oder sensible Daten drinstecken.

„Kann ich das AI-Training ausschalten und dann Kundendaten hochladen?“ Nö, so einfach ist es nicht. Wir haben verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Ansätzen verglichen. Daraus wird eine einfache Datenschutz-Leiter: vom Gratis-Chat über Business-Tarife und EU-Plattformen bis zur lokalen Verarbeitung.

Welche Stufe passt, hängt an deinen Daten, nicht am hübschesten Siegel. Für Anwälte, Steuerberater und Ärzte reicht ein AVV allein nicht. Keine Rechtsberatung, aber die richtigen Fragen für deinen Anbieter, plus zwei Gratis-Helfer, die Namen und IBANs ersetzen, bevor sie im Chat landen.

Laut einem internen Memo zahlt Accenture Claude zentral nur noch bis 29 Dollar pro Person und Monat, alles darüber muss ein Projekt tragen. Die Frage dahinter erreicht gerade jedes Team: Was bringt die AI eigentlich? In einer HubSpot-Befragung von über 2.800 Marketing-Verantwortlichen sagen 83 Prozent, dass sie unter Druck stehen, den ROI nachzuweisen.

Wir zeigen fünf einfache Wege, wie du das im eigenen Betrieb misst, etwa mit einer ehrlichen Vorher-Messung, mit Prüf- und Wartezeiten in der Rechnung und mit Kosten pro Ergebnis statt pro Monat. Unser Tipp: Nimm dir einen Prozess, der jede Woche anfällt, und miss nach, bevor die nächste Lizenzrunde ansteht.

Wie es andere machen, zeigt HubSpot in einer kostenlosen Masterclass am 4. November.

Du klappst den Laptop zu und möchtest, dass dein Agent weiterarbeitet. Manchmal klappt das, manchmal ist Feierabend. Wir dröseln das auf: Agenten mit eigenem Cloud-Rechner wie Dots oder Grok Bot, geplante Aufgaben in ChatGPT und Claude und Fernzugriff auf deinen eingeschalteten Rechner.

Entscheidend ist, wo deine Daten liegen. Eine geplante Aufgabe in der Cloud kommt an Gmail, Kalender und Drive ran, aber nicht an deinen Download-Ordner. Damit du es mal testen kannst, haben wir dir einen fertigen Prompt für ein Morgen-Briefing aus deinem Postfach zusammengestellt.

AI-News-Quickie: Die HAI-lights aus der Branche

AI never sleeps!

Diese Woche ziehen OpenAI und Anthropic beide in die Google Cloud, Gemini wird zur Bürohilfe für kleine Firmen und Canva und Ideogram bekommen eigene Bildmodelle.

Gleichzeitig zeigen PHP, Railway und OpenCode, warum deine Zugänge und Schlüssel gerade mehr Prio haben als das nächste Feature.

💬 OpenAI: Chats sperren, Kleinkram schneller erledigen

  • Gesperrte Chats verschwinden aus der normalen Historie und Suche und öffnen sich nur per PIN oder Geräte-Entsperrung; der Rollout läuft schrittweise, auch im Gratis-Tarif. Das ist nur eine Blicksperre, keine Verschlüsselung: Die Speicherung und Trainingseinstellungen ändern sich dadurch nicht.

  • ChatGPT Ads gibt es neu in 89 Ländern. Seit dem Start haben bereits über 100.000 Werbetreibende Kampagnen geschaltet. Anzeigen werden nur in Free und Go ausgeliefert, Plus und Pro bleiben werbefrei.

  • Wer tiefer einsteigen will: OpenAI beschreibt, wie sein Anzeigensystem getrennt von den Antworten arbeitet.

  • OpenAI-Modelle und Codex kommen in die Google Cloud, mit Googles Zugriffsregeln und Abrechnung über den Marketplace. Allgemein verfügbar sein soll es in den kommenden Wochen.

  • Die Decisions API ist nun verfügbar: GPT-6 Luna trifft dort kleine Entscheidungen wie „Rechnung oder Support?“ aus vorgegebenen Antworten, laut OpenAI bis zu zehnmal schneller als über die normale API und mit bis zu 400 Fragen pro Aufruf.

  • Wer eigene AI-Anwendungen betreibt, kann Kontext außerdem zwölf Stunden zwischenspeichern.

🔎 Google und Claude: Bürohilfe statt weiterer Chatfenster

  • Gemini bekommt einen Business-Bereich für kleine Unternehmen: Markenmaterial hinterlegen, passende Kampagnenbilder erzeugen, Belege und Tabellen auswerten und Tools wie Canva, Shopify oder Xero verbinden. Der globale Rollout beginnt in den kommenden Tagen für alle Gemini-App-Nutzer.

  • In Gemini Notebook kannst du die Gliederung von Folien und den Ablauf von Erklärvideos prüfen und ändern, bevor das Ergebnis gerendert wird (kommt diese Woche). Endlich den Plan korrigieren, statt hinterher das Video zu verfluchen!

  • Auch die volle Claude Platform ist auf Google Cloud verfügbar, mit Google-Abrechnung! Bei diesem Angebot betreibt Anthropic den Dienst und verarbeitet die Daten, aktuell über US- und globale Endpunkte. Google-Rechnung heißt also nicht automatisch auch EU-Verarbeitung.

  • Anthropic übergibt den offenen Agent-Skills-Standard an die Agentic AI Foundation unter dem Dach der Linux Foundation; eingebaut ist er schon in über 70 Agenten-Plattformen, darunter ChatGPT und GitHub Copilot. Für dich heißt das konkret: Deine Skills funktionieren nicht nur in einem einzigen Chat, sondern in vielen Tools.

  • Claude Code warnt jetzt beim Fortsetzen alter Gespräche, wenn das erneute Einlesen spürbar vom Fünf-Stunden-Limit auf Pro oder Max zehren würde. Du kannst weitermachen oder neu starten und auf das alte Gespräch verweisen.

  • Claude Security prüft Code fortlaufend und verfolgt, ob gefundene Lücken tatsächlich behoben wurden. Das gibt es als öffentliche Beta für Enterprise-Kunden, nicht als Gratis-Check in jedem Claude-Abo.

  • Anthropic will mindestens fünf Prozent seiner Anteile in einen Public Benefit Fund geben, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre. Der Fonds soll etwa Folgen für den Arbeitsmarkt angehen. More to come.

🇪🇺 Europa: Nvidia setzt auf Deutschland, Mistral auf Sprache

  • Beim Investitionsgipfel in Berlin haben Bundesregierung und Nvidia eine Absichtserklärung zu industrieller AI unterschrieben.

  • Nvidia will außerdem in vier deutsche Startups investieren, darunter Agile Robots und Avelios Medical.

  • Bei Siemens in Erlangen soll agentenbasierte Produktionsplanung bis zu 20 Prozent Kosten sparen.

  • Nvidias RTX-Spark-Laptops von Asus, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI sind im Handel, mit bis zu 128 GB gemeinsamem Speicher für lokale Modelle, ab 2.399 Dollar; Euro-Preise nennt Nvidia nicht. Spannend für alle, deren Daten den Rechner gar nicht erst verlassen sollen.

  • Mistrals Voxtral 3 verbindet Zuhören, Antworten und Aktionen in Geschäftssystemen zu Sprach-Agenten, mit Transkription für über 50 Sprachen. Du kannst die EU-gehostete API nutzen oder selbst betreiben.

🧰 Agents und Modelle: mehr Arbeit abgeben

  • ElevenLabs rollt mit Eleven Realtime schrittweise eine neue Modellfamilie für Sprach-Agenten aus: Statt Sprachmodell, Spracherkennung und Sprachausgabe einzeln zu kombinieren, wählst du eine fertige Gesamtkonfiguration.

  • DeepSeek V4.1 Flash 1017 ist auf Website, App und API verfügbar und soll komplette Coding-Aufgaben schneller mit kürzeren Ausgaben erledigen. Die Weights stehen bereits zum Download bereit!

  • Perplexity Computer läuft jetzt vollständig lokal auf Macs. Voraussetzung ist ein unterstützter Apple-Silicon-Mac, empfohlen sind mindestens 36 GB Arbeitsspeicher; die Cloud kommt nur dazu, wenn du es erlaubst.

🎨 Bilder und Musik: eigene Modelle, weniger Massenware

  • Canva Craft ist das erste eigene Bildmodell von Canva und ab sofort weltweit in Dream Lab und per API verfügbar. Es plant zuerst Layout und Text, erzeugt dann das Bild und lässt sich über Magic Layers in bearbeitbare Elemente zerlegen: weniger fertiges Pixel-Brett, mehr Material zum Weiterarbeiten.

  • Ideogram hat mit Ideogram Vector sein erstes Vektormodell gestartet: Aus Text-Prompts entstehen bearbeitbare SVG-Dateien, und bestehende Bilder lassen sich in skalierbare Vektoren umwandeln, direkt in Ideogram oder per API. Für Logo-Entwürfe, Icons oder Druckgrafiken bekommst du so einen Ausgangspunkt für Illustrator oder Figma; den Feinschliff machst du weiterhin selbst.

  • Spotify hat dieses Jahr über 50 Millionen Slop- und Spam-Tracks aus Empfehlungen genommen, zusätzlich zu über 75 Millionen Spam-Tracks, die ganz von der Plattform geflogen sind. Tausende AI-Personas tragen jetzt ein Label und landen standardmäßig nicht mehr in Empfehlungen, es sei denn, du folgst ihnen.

  • Ebenfalls neu bei ElevenLabs ist die Video-to-Music-API: Du übergibst ein Video und bekommst einen passenden Soundtrack zurück, ganz ohne Musik-Prompt, auf Wunsch mit Soundeffekten und mit Musik und Effekten als getrennte Spuren zum Selbstmischen. Für Produktvideos, Ads oder Social-Clips ist das ein schneller Weg zur ersten Tonspur, vorerst nur per API.

🛡️ Sicherheit: Diese Freigaben solltest du wirklich prüfen

  • Kritische Lücken in PHP, der Technik hinter WordPress und vielen anderen Websites, wurden mit Hilfe von AI gefunden. Die Updates gibt es seit 21. Oktober, ein Plugin-Update in WordPress reicht dafür aber nicht. Frag deinen Hoster, ob deine Seite schon die neue PHP-Version nutzt.

  • Bei Railway sind Zugangsdaten abgeflossen, darunter API-Schlüssel und Datenbank-Zugänge aus gespeicherten Umgebungsvariablen. Alle Nutzer sollten ihre API-Keys rotieren.

  • Beim Coding-Agenten OpenCode haben Angreifer hinterlegte API-Schlüssel für OpenAI, Anthropic und Google abgegriffen und auf Kosten der Nutzer verbraucht. Wer API-Keys nutzt, sollte beim Anbieter immer ein Ausgabenlimit setzen.

  • Geteilte Muse-Gespräche waren öffentlich auffindbar, weil Titel und Linkkennungen in durchsuchbaren DNS-Daten landeten. Meta hat die Funktion inzwischen ausgesetzt. Erkenntnis: Teile keine vertraulichen Chats über öffentliche Links. Eine lange Zufallsadresse ist noch keine Zugriffskontrolle.

  • Zoom kündigt Warnungen vor möglichen Deepfakes in Video und Audio sowie zentrale Kontrollen für AI-Agenten an. Beides ist für Dezember geplant.

  • GitHubs neue Paket-Firewall (für Enterprise Cloud) kann verdächtige Software-Bausteine vor der Installation blockieren, auch wenn ein Coding-Agent sie herunterladen will.

🔬 Forschung & Medizin: Fortschritt ≠ fertiges Produkt

  • Microsofts Diagnosesystem MAI-DxO lag in einer jetzt in Science veröffentlichten Auswertung bei Notaufnahme-Fällen in 80 Prozent richtig. Ärzte? Nur in 47 Prozent. Aber: Ein Benchmark behandelt noch keinen Patienten.

  • Ein internes Claude-Forschungsmodell hat Protein-Binder gegen Skorpiongifte entworfen; 17 von 211 im Labor getesteten Entwürfen erfüllten die Bindungskriterien. Ein zugelassenes Gegengift ist das aber noch nicht.

  • OpenAI, PerturbAI und Scripps haben tausende Agents auf Daten aus Mäusegehirnen angesetzt. Die Auswertung samt Literaturrecherche war in 32 Minuten erledigt, statt in Monaten. Die Ergebnisse liefern Hypothesen für neue Experimente im Bereich Parkinson- oder Alzheimer-Therapien.

  • OpenAI hat Orchestra Bio übernommen, eine Plattform zur Koordination der Medikamentenentwicklung. Agents sollen dort Studien, Abhängigkeiten und nächste Schritte verfolgen: Auch im Labor steckt zwischen Erkenntnis und Ergebnis erstaunlich viel Büroarbeit.

Geschafft! Aber kein Grund zum Traurigsein. Die AInauten sind schon bald wieder zurück, mit neuem Futter für dich.

Bis Montag, mit einer frischen Runde News, Hacks und Insights für dich!

Deine AInauten
Fabian & Reto

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