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👨🚀 Dein AI-Copilot-Prompt für 2026
PLUS: Claude züchtet Tomaten ... ob das gut geht?

Moin AInauten,
Willkommen zur neuen Ausgabe deines Lieblingsnewsletters!
Heute bauen wir uns einen AI-Assistenten mit ChatGPT, der sich Dinge merkt, damit wir es nicht mehr müssen. Mit einem Prompt, der dir jeden Morgen sagt, was ansteht. Und wir sprechen über eine Tomatenpflanze, deren Leben von Claude abhängt. Ja, wirklich…
Das haben wir für dich im Gepäck:
🧑🤝🧑 Warum du einen persönlichen AI-Copilot brauchst
💡 Praxis-Prompt: AI-Copilot mit ChatGPT Tasks
🍅 Claude züchtet Tomaten - ob das klappt?
Los geht’s!
🧑🤝🧑 Warum du einen persönlichen AI-Copilot brauchst
Letzte Woche haben wir eine Datei gesucht. Wir wussten, dass wir sie irgendwann geschrieben hatten. Und irgendwo abgelegt…
20 Minuten später haben wir Google Drive, Gmail, lokale Dateien und unser Second Brain auf den Kopf gestellt … aber nichts gefunden.
Dafür haben wir sieben andere Notizen wiederentdeckt, die komplett untergegangen sind. Aber vielleicht geht das nur uns Chaoten so?

Auf jeden Fall soll 2026 das Jahr werden, in dem wir das in den Griff bekommen. Mit einem persönlichen AI-Copiloten, der sich Dinge merkt. Der unsere Vorlieben, Interessen und Projekte kennt. Und der sogar weiterarbeitet, wenn wird gerade nicht am Rechner sitzen!
Klingt aufwendig? Ist es nicht unbedingt. Du kannst heute mit einem Prompt starten. Dazu kommen wir gleich …
Das EVA-Prinzip: Erfassen, Verarbeiten, Anzeigen
Es ist ja nicht so, dass es persönliche Produktivitätsmanagement-Systeme erst seit gestern gibt. Second Brain, Getting Things Done (GTD), Zettelkasten, … Das sind alles super Konzepte.
Aber in der Praxis scheitern sie aus einem Grund: Disziplin im falschen Moment.
Du kommst aus einem Meeting und sollst taggen. Du willst Feierabend machen und solltest noch “kurz die To-Dos aufräumen”.
Und was danach passiert, kennen wir alle: das System tritt leise seine Reise auf den App-Friedhof an. Irgendwo zwischen Duolingo und der Meditations-App …
Was änderst sich? Früher musstest du dein System bedienen. Jetzt soll es dich bedienen. Das ist der ganze Unterschied. Im Kern brauchst du dafür nur drei Dinge.
Wir nennen es das EVA-Prinzip: Erfassen, Verarbeiten, Anzeigen

Erfassen - Ein Ort, wo alles reinkommt
Egal ob ChatGPT-Chat, Slack-Channel, Google Keep, Voice-App, Notion-Inbox oder ein Ordner in Obsidian. Hauptsache EIN Ort. Keine Entscheidungen beim Erfassen. Gedanke haben, reinwerfen, weiter.
Verarbeiten - Jemand der sortiert (natürlich nicht du)
Das ist der AI-Teil. Die schaut sich an was du reingeworfen hast und sortiert: Ist das eine Person? Ein Projekt? Eine Idee? Irgendwas Administratives? Wo passt das dazu? Du musst nicht nachdenken, das macht die AI für dich.
Anzeigen - Die richtigen Infos zur richtigen Zeit
Es bringt nichts, alles zu speichern, wenn du es dann nie wieder siehst. Dein Copilot bereitet dir das Wichtigste auf, macht Zusammenfassungen und meldet sich zwischendurch mit einem Reminder, wenn was relevant wird.
Drei Schritte. System-agnostisch. Und damit du einfach mal damit experimentieren kannst, haben wir einen Prompt gebaut, der das Konzept genauso für dich abbildet!
Warum Kontext dein Vorsprung ist
Wer jetzt anfängt, seinen Kontext zu strukturieren, hat einen Vorsprung. Denn egal welches Tool morgen kommt, dein Kontext bleibt. Den nimmst du einfach mit.
Hier liegt die Chance für Early Adopter. Jede Stunde, die du jetzt investierst, baut einen Skill- und Wissensvorsprung auf. Das gilt übrigens nicht nur für dich persönlich, sondern auch im Unternehmen.
Personal: Der Start mit eigenem Kontext. Dein Wissen, dein Stil, deine Projekte.
Team: Geteilter Kontext für ein Team. Gemeinsame Prozesse, Entscheidungen, Wissen. Neue Leute sind schneller drin, nichts geht verloren wenn jemand geht.
Company: Das große Ganze. Institutionelles Gedächtnis. Wissen verteilt sich.
Falls du das im Team oder Unternehmen aufbauen willst, einfach hier eintragen - wir melden uns, sobald wir was zu dem Thema machen!

Wie verbindest du deinen Kontext mit deinen Workflows?
AI-Modelle können technisch viel mehr als das, was die meisten Leute im Alltag davon erleben. Die Intelligenz ist da. Aber was noch fehlt, ist der Brückenschlag zu deinem Leben.
Fidji Simo, CEO of Applications bei OpenAI, nennt es den “Capability Gap”: "Raw intelligence won't be enough. We have to turn that capability into usefulness." Ja, bitte.
Klar, ChatGPT, Claude, Gemini und Co. werden immer besser. OpenAI hat auch angekündigt, dass sie dieses Jahr ChatGPT zum persönlichen Super-Assistenten ausbauen wollen.
Aber seien wir ehrlich: Das dauert noch Monate, bis wir im DACH-Raum Zugang haben werden. Deshalb bauen wir uns in der Zwischenzeit selbst was Passendes!
Du hast verschiedene Optionen:
Simpler Einstieg: ChatGPT Schedule, dazu gleich mehr im Praxis-Teil.
No-Code Automation: Zapier, Make oder n8n - verbinde deine Apps, lass Daten automatisch fließen.
Terminal-Tools: Claude Code CLI, Codex CLI oder Gemini CLI - für alle, die tiefer einsteigen wollen, siehe unseren Claude Code Deep-Dive.
Wichtigste Message: Es geht nicht darum, sofort alles zu automatisieren. Sondern anzufangen, deinen Kontext aufzubauen und damit deine Workflows zu unterstützen.
Suche dir EINEN Bereich, wo es dir am meisten bringt. Der Rest kommt fast von alleine.
💡 Praxis-Prompt: AI-Copilot mit ChatGPT Tasks
Okay, jetzt wird's konkret. Wir haben uns den Kopf zermartert, was wir für einen einfachen Einstieg zusammenstellen könnten. Und dann haben wir eine simple Lösung gefunden.
Dafür brauchst du nur ChatGPT Plus! Kein Code. Keine Automation. Nur zwei, drei Prompts.
Wir nutzen dafür das versteckte Feature der ChatGPT Tasks.

So funktioniert das System:
Neuen Chat erstellen: Das wird dein Sammelort
Setup-Prompt ausführen: Siehe Link unten
Tagsüber alles reinwerfen: Gedanken, Meeting-Notizen, To-Dos
ChatGPT muss nicht antworten: Es hört einfach zu, wie ein guter Therapeut
Zwei Schedules erledigen den Rest:
Abends: Fasst zusammen, was reinkam. Identifiziert offene To-Dos
Morgens: Erstellt ein Daily Briefing, zeigt dir die Top 3 Prioritäten
Du kannst sogar einstellen, dass du eine E-Mail oder eine Notifikation am Rechner oder auf dem Handy erhältst. Und du kannst das Prompt auch in einzelnen Projekten anwenden, wenn du projektspezifischen Kontext aufbauen und verwalten willst.

👉 Einfach Button anklicken, kopieren, loslegen - dein AI-Copilot läuft in Minuten!
Unser Take: Weniger Merken, mehr Machen
Dein Gehirn ist zum Denken da. Nicht zum Erinnern. Ein persönlicher AI-Copilot merkt sich Dinge und erinnert dich an das, was wichtig ist und ansteht.
Das ist es im Kern. Natürlich ist das nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es ist ein Anfang. Und darum geht’s. Nicht abwarten, sondern durchstarten.
P.S.: Und wenn du tiefer einsteigen und das auf deine Workflows und Apps hin personalisieren willst, hier ein paar Anknüpfungspunkte:
🤿 Der ChatGPT Tasks Deep-Dive zeigt dir Use Cases für ChatGPT Tasks.
🤿 Der Claude Code Deep-Dive hilft dir, das aufs nächste Level zu bringen
🎙️ Voice-Tools sind perfekt, um Gedanken zu erfassen, ohne zu tippen
In der AI AUTOMATION EXPERT Community bauen wir solche Systeme übrigens gemeinsam. Schritt für Schritt, mit Support, ohne alleine rumzufrickeln.
🍅 Claude züchtet Tomaten - ob das klappt?
Claude kann coden, klar. Aber kann er/es auch gärtnern?
Ein Entwickler namens Martin DeVido wollte es herausfinden. Er hat Claude eine spannende Aufgabe gestellt. Nämlich die Tomatenpflanze namens Sol am Leben zu erhalten. Alleine. 24/7. Ohne Netz und doppelten Boden.
Wie das funktioniert? Martin hat den Setup gemacht und Claude den Auftrag gegeben. Alle 15-30 Minuten checkt Claude Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2, Bodenfeuchte und Blatttemperatur.
Klingt nach einem entspannten Job. War es auch, bis am Tag 34 alles crashte ...
Die Krise: Claude wacht aus dem Scheduled Sleep auf und alles ist aus. Kein Licht, keine Heizmatten und Sol welkt alleine vor sich hin, im Dunkeln. Und das mitten am Tag.
Aber unser AI-Bot verfällt nicht etwa in Panik. Stattdessen: Triage. Licht an. Heizmatte an. Abluft an. 600ml Wasser drauf. 13 Minuten später: Sol erholt sich, die Krise ist abgewendet. Wir finden das ziemlich spektakulär.
Werden wir auch Tomaten sehen? We hope so! Das dauert zwar noch eine Weile, aber falls du live zuschauen willst, hier geht’s lang.
P.S. Natürlich haben Crypto-Bros umgehend einen Meme-Coin draus gemacht. Das Internet bleibt ungeschlagen …
Geschafft! Bis zur nächsten Ausgabe.
Reto & Fabian von den AInauten
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