Hi AInauten,

Willkommen zum Deep-Dive für diese Woche.

Letzte Woche hat ein Artikel das Internet gesprengt. Matt Shumer, AI-Gründer und Investor, hat einen 5.000-Wörter-Post veröffentlicht: "Something Big Is Happening" Über 80 Millionen Aufrufe auf X - wir haben hier darüber geschrieben.

Seine These: Wir erleben gerade einen "Februar 2020-Moment". Die meisten Leute sehen noch nicht, was kommt. Aber wer hinschaut, sieht es deutlich.

OpenAI hat bei GPT-5.3 Codex geschrieben:

"GPT-5.3-Codex is our first model that was instrumental in creating itself."

OpenAI

Die AI hat an ihrer eigenen Entwicklung mitgebaut. Das war noch vor einem Jahr Science Fiction.

OpenClaw-Gründer Peter Steinberger arbeitet jetzt für Sam Altman. Seine Mission: Persönliche AI Agents für alle.

Meta kontert mit Manus Agents. Google baut eigene Lösungen.

Was wir direkt spüren: Seit Ende 2025 hat sich unsere Art, wie wir mit AI arbeiten und automatisieren grundlegend verändert. Wir sind in einer neuen Ära.

Diese neue Ära wollen wir schrittweise hier in der AINAUTEN Community einführen, damit alle die wollen mit dabei sein können.

Heute ist der erste längere Post dazu.

Wichtige Entspannung vorab: Du musst heute noch keinen Agent produktiv einsetzen.

Was du aber tun kannst, ist: dich vorbereiten. Und genau darum geht es heute.

So ist der Post aufgebaut:

  • 🌊 Der Paradigmen-Shift: Warum sich gerade alles verändert

  • 📁 Files over Tools: Das Konzept, das dich AI-ready macht

  • 🧱 Die 4 Bausteine: Dein Framework für den Kontext-Aufbau

  • 🛠️ Praxis-Playbook: 7 konkrete Methoden mit Tools & Workflows

  • 📂 Ordnerstrukturen: Templates zum Sofort-Starten

  • Deine nächsten Schritte: Was du diese Woche tun kannst

Legen wir los!

🌊 Der Paradigmen-Shift

Lass uns kurz einordnen, was gerade passiert. Denn ohne dieses Verständnis ist alles, was folgt, nur ein netter Organisationstipp.

Von Antworten zu Handlungen

Bisher haben wir mit AI gechattet. Frage rein, Antwort raus. Ping-Pong.

Das ändert sich gerade fundamental. Die neue Generation von AI-Tools antwortet nicht nur. Sie handelt.

Claude Cowork organisiert deinen Desktop. OpenClaw bucht dir Flüge per WhatsApp. Codex schreibt und deployed Software autonom.

In unserem eigenen Team haben wir mittlerweile einen AI-Mitarbeiter in Slack, der Social Media managed.

Wir haben automatisierte Kampagnen-Optimierung. Automatisierte Buchhaltung. Und wir kündigen immer mehr Tools, weil die AI die Workflows direkt erledigt.

Warum das auch für dich relevant ist

Matt Shumer beschreibt in seinem Artikel eine Entwicklung, die man nicht mehr ignorieren kann:

  • 2022: AI konnte keine einfache Mathematik zuverlässig lösen

  • 2023: AI besteht das Anwaltsexamen

  • 2024: AI schreibt funktionale Software

  • 2026: Senior Engineers delegieren den Großteil des Codings an AI

Laut METR-Messungen verdoppelt sich die Autonomie-Dauer von AI alle 4-7 Monate. Vor einem Jahr konnte AI 10-Minuten-Tasks selbstständig erledigen. Heute schafft sie Tasks, die einen menschlichen Experten knapp 5 Stunden kosten würden.

Die Projektion: Innerhalb eines Jahres arbeitet AI tagelang autonom. Innerhalb von zwei Jahren wochenlang.

Trotzdem: Viele zögern. Und das ist OK.

Wir hören aus der Community, dass viele noch nicht eingestiegen sind. Die Tools fühlen sich zu technisch an. Sicherheitsfragen sind nicht gelöst. Das ist auch vollkommen ok.

Aber hier ist der Punkt: Du kannst dich vorbereiten, ohne einen einzigen Agent einzurichten.

Und genau das ist der smarteste Move, den du jetzt machen kannst.

📁 Files over Tools: Das Konzept

Wir predigen es seit zwei Jahren, aber jetzt wird es erst richtig relevant.

Files over Tools.

Die Idee ist simpel: Organisiere dein Wissen, deine Dokumente und deine Prozesse in Ordnerstrukturen und Textdateien.

Warum Text?

Wenn du deine Daten als Text organisierst, ist es letztlich egal, welches AI-Tool oder welcher Agent am Ende das Rennen macht.

Ob OpenClaw, Manus, ChatGPT Agents, Claude Cowork oder etwas, das noch gar nicht existiert: Sie alle können sofort mit gut organisierten Dateien arbeiten.

Steph Ango, der CEO von Obsidian, hat das Prinzip mal als "File over App" schon in 2023 beschrieben.

Die Logik: Apps kommen und gehen. Unternehmen schließen, ändern Preise, werden aufgekauft.

Aber eine Textdatei auf deiner Festplatte? Die funktioniert in 50 Jahren noch genauso wie heute.

Das alte vs. das neue Paradigma

Alt: Dein Wissen steckt in 15 verschiedenen Tools. Notion hier, Google Docs da, Confluence dort, Trello drüben, Slack irgendwo.

Jedes Tool hat seine eigene Logik, eigene Suche, eigene Limitationen. Und kein AI-Agent kann einfach mal querbeet alle durchsuchen.

Neu: Dein Wissen liegt in Ordnern mit Textdateien. Strukturiert, durchsuchbar, portabel. Jeder AI-Agent, den du in diesen Ordner lässt, versteht sofort, womit er arbeitet.

Die Konsequenz

Alles, was du produzierst, sollte textbasiert und lokal sein. Markdown, Plain Text, PDFs. Je textnäher, desto besser.

Das bedeutet nicht, dass du ab morgen Notion kündigst. Aber es bedeutet, dass du anfangen solltest, die wichtigsten Dinge parallel als Textdateien zu haben.

Stell dir das so vor, wie wenn du einen neuen Mitarbeiter einarbeiten würdest. Was müsste dieser Mensch wissen? Genau das muss in Dateien stehen. Denn genau das tust du: Einen neuen Mitarbeiter einarbeiten.

Nur ist der neue Mitarbeiter eine AI.

🧱 Die 4 Bausteine deiner AI-ready Basis

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